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Nachhaltigkeit beim Bauen: Hotel- und Tourismusobjekte zukunftsorientiert gestalten

Nachhaltigkeit beim Bauen: Hotel- und Tourismusobjekte zukunftsorientiert gestalten

Nachhaltigkeit ist das Wirtschaftsprinzip der Zukunft

Gerade hinsichtlich des Umweltschutzes können Unternehmer in Hotellerie, Gastronomie, MICE und Tourismus große Mehrwerte schaffen. Dafür sollten Modernisierungsmaßnahmen und Projektentwicklungen immer vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit durchgeführt werden.

Nachhaltigkeit ist zu einem ganz wesentlichen Prinzip in Wirtschaft und Gesellschaft geworden, dem sich mit Blick auf die Zukunft kaum jemand mehr entziehen kann. Der Klimawandel hat das Potenzial, zu einer gigantischen Gefahr für den weltweiten Wohlstand zu werden. Daher ist es Unternehmen und Konsumenten gleichermaßen wichtig geworden sich nachhaltig zu betätigen. Auch in Hotellerie, Gastronomie, MICE und Tourismus ist das aus vielfältigen Perspektiven heraus wichtig. Der Tourismus ist beispielsweise auf eine lebens- und liebenswerte Umwelt angewiesen, und es gewinnen laut zahlreichen Studien die Unternehmen an Marktanteilen, die auf den Schutz der Umwelt und der Menschenwürde besonderen Wert legen.

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Gerade hinsichtlich des Umweltschutzes können Unternehmer in Hotellerie, Gastronomie, MICE und Tourismus große Mehrwerte schaffen. Das liegt daran, dass Immobilien einen großen Anteil an umweltschädlichen Emissionen haben. Wohngebäude beispielsweise waren 2018 für 117 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent verantwortlich, bei 866 Millionen Tonnen Treibhausgas-Ausstoß 2018 in Deutschland insgesamt. Bis 2030 sollen die CO2-Emissionen in Wohnhäusern um 40 Prozent gegenüber 2014 sinken, um so im Idealfall bis 2050 einen klimaneutralen Gebäudebestand erreichen zu können. Ähnliches gilt natürlich auch für Gewerbeimmobilien und Bürogebäude. Auch sie sollten im Sinne der Nachhaltigkeit errichtet beziehungsweise modernisiert werden.

Natürlich, solange die Corona-Pandemie nicht gelöst ist und die wirtschaftlichen Perspektiven unsicher bleiben, denken viele Unternehmer nicht an Modernisierungen und zukunftsorientierte strategische Maßnahmen. Und trotz allem ist die umweltfreundliche Projektentwicklung und Modernisierung für Unternehmer in Hotellerie, Gastronomie, MICE und Tourismus eine wichtige Herausforderung: Sie können sich damit auf die Zukunft vorzubereiten, interessante wirtschaftliche Potenzial heben und ihren Beitrag dazu leisten, die Nachhaltigkeit voranzutreiben.

Was bedeutet das konkret? CO2-Neutralität ist die große Herausforderung! Aber diese lässt sich auch schon heute durch eine zukunftsweisende technische und architektonische Gestaltung herstellen. Das schafft Ruhe und Gelassenheit. Entscheidend ist, ein tragfähiges Konzept zu entwickeln, das dann auf technisch höchstem Niveau umgesetzt wird.

Im Fokus steht natürlich die Energieversorgung, mit der die größten Einsparungen möglich sind, auch auf finanzieller Seite. Durch die Kombination aus beispielsweise Nahwärmeversorgung und Blockheizkraftwerk entsteht extrem effizient Wärme für die Beheizung und Warmwasser sowie elektrische Energie, die selbst genutzt und/oder ins öffentliche Netz gegen Vergütung eingespeist werden kann. Das entspricht höchsten wirtschaftlichen und ökologischen Anforderungen, und Mieter und Eigentümer müssen sich auch keine Gedanken über die CO2-Steuer oder andere energiepolitische Veränderungen machen. Ebenso können Brennstoffzellen, Wärmepumpen oder auch Mikrogasturbinen, jeweils abhängig vom Energiebedarf, eingesetzt werden.

Eine Wärmepumpe beispielsweise ist die richtige Lösung, die in der Umwelt gespeicherte Sonnenenergie für die eigene Wärmeerzeugung zu nutzen. Wärmepumpen wandeln in der Umwelt gespeicherte thermische Energie in Wärme um, statt Gas oder Öl zu verbrennen. Die Systeme nutzen bis zu 75 Prozent Umweltwärme sowie einen kleineren Anteil Strom zur Wärmegewinnung aus dem Erdreich, der Luft oder aus dem Grundwasser. In Kombination mit der Photovoltaikanlage ist ein zukunftsorientiertes und zukunftsfähiges Versorgungskonzept entstanden, das allen Anforderungen standhält.

Das entspricht auch den Ansätzen des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA. Im Rahmen der bekannten Energiekampagne heißt es: „Die Energiekosten in Hotellerie und Gastronomie machen mittlerweile bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes aus – Tendenz steigend.“ Übrigens: Die Energiekosten in Deutschland sind Anfang des Jahres innerhalb eines Monats so stark gestiegen wie noch nie in den vergangenen zehn Jahren. Das zeigt eine Analyse des Vergleichsportals Verivox. Die Kosten für Heizung, Strom und Sprit legten zum Jahreswechsel um knapp sieben Prozent zu.

Das bedeutet für Unternehmer in Hotellerie, Gastronomie, MICE und Tourismus: Modernisierungsmaßnahmen und Projektentwicklungen sollten immer vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit durchgeführt werden. Dazu zählt nicht nur die Haus- und Energietechnik, sondern auch die Auswahl der richtigen Baumaterialien. Diese tragen ebenso zum umweltfreundlichen Bauen im Sinne des Umweltschutzes bei. Nachhaltigkeitsorientierte Bauunternehmen entwickeln genaue Pläne für die professionelle Umsetzung.

Über den Autor

Gerrit Büter ist Geschäftsführer des G. Büter Bauunternehmens GmbH (Büter Bau) aus dem niedersächsischen Ringe (Grafschaft Bentheim). Das Familienunternehmen hat sich auf die Projektierung, Planung und Umsetzung hochwertiger Privat- und Gewerbeimmobilien spezialisiert und plant und errichtet unter anderem zukunftsorientierte Hotelimmobilien. Für Bauherren und Investoren erarbeitet das Unternehmen aufgabengenaue, intelligente Gesamtkonzepte nach den speziellen Anforderungen und Aufgabenstellungen unter konsequenter Einhaltung aller Kostenvorgaben, um nachhaltige finanzielle Werte und in der täglichen Nutzung zu schaffen. Weitere Informationen unter www.bueter-bau.de.


Bildquelle: Canva


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