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Blockchain und Bitcoin: Hoteliers können mit Zukunftsthemen Geld verdienen

Blockchain und Bitcoin: Hoteliers können mit Zukunftsthemen Geld verdienen

Prognosen gehen durch Blockchains von einem weltweiten Wirtschaftswachstum von bis zu 400 Milliarden US-Dollar in den nächsten Jahren aus. Das ist für Unternehmer aus Hotellerie und Tourismus eine interessante Anlagemöglichkeit. So basieren Kryptowährungen auf diesen digitalen Blöcken, und die Blockchain der Kryptowährung Bitcoin ist die älteste existierende Blockchain. 

Die Blockchain, das kann man ohne Übertreibung sagen, ist eine der digitalen Revolutionen überhaupt. Unter anderem wird und auf diese Weise ein dezentrales Buchführungssystem erschaffen, das aber zu jeder Zeit fälschungssicher ist. Die Blockchain-Technologie basiert bekanntermaßen auf einer kontinuierlich erweiterbaren Liste von Datensätzen, die mittels kryptographischer Verfahren miteinander verkettet sind und durch sogenannte „Hashs“ vor Manipulationen geschützt werden. Entscheidend für die Sicherheit ist, dass alle neuen Transaktionen auf früheren Transaktionen aufbauen und deren Richtigkeit bestätigen. Darüber hinaus trägt die Blockchain beispielsweise zur Anerkennung von Dokumenten, zur Verschlüsselung von Daten, zur Generierung von digitalem Kapital und zur Vereinfachung und Sicherung von Transaktionen auf internationaler Ebene bei. Klassische Bezahlsysteme und Banken könnten mit der Blockchain-Technologie bald überflüssig werden.

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Die Konsequenzen sind weitreichend. Das World Economic Forum geht davon aus, dass bis 2025 insgesamt zehn Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts mithilfe dieser Technologie abgewickelt würden. Für strategisch orientierte Anleger aus Hotellerie, Gastronomie, MICE und Tourismus ist das also ein bedeutendes Spielfeld, um in Zeiten von Niedrigzins und wirtschaftlicher Disruption Investmentalternativen zu schaffen. 

Prognosen gehen durch Blockchains von einem weltweiten Wirtschaftswachstum von bis zu 400 Milliarden US-Dollar in den nächsten Jahren aus. Eine Studie von Pricewaterhouse Coopers (PWC) sagt sogar voraus, dass die Blockchain-Technologie eine Steigerung des weltweiten BIP um 1,4 Prozent bewirken wird. Wenn man diesen Prozentsatz beziffern möchte, kann von einem Wirtschaftszuwachs von 1,76 Billionen US-Dollar gerechnet werden. Bereits in diesem Jahr soll die Technologie rund 66 Milliarden US-Dollar zum globalen Bruttoinlandsprodukt (BIP) beitragen. Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Blockchain lassen also einen signifikanten Mehrwert für Unternehmen generieren, indem Wertschöpfungsketten optimiert und neue Geschäftsmodelle entstehen werden. Das renommierte Marktforschungs- und Analyseunternehmen Gartner rechnet mit einem geschäftlichen Mehrwert von über drei Billionen US-Dollar bis zum Jahr 2030.

Die Blockchain der Kryptowährung Bitcoin ist übrigens die älteste existierende Blockchain. Und generell basieren alle Kryptowährungen auf der Blockchain. 2021 sind über 8.400 Kryptowährungen in Verwendung. Und die befinden sich derzeit im Höhenflug. Die größte und älteste Digitalwährung Bitcoin erreicht Mitte April mit knapp 54.000 Euro pro Coin ein neues Allzeithoch. Die Marktkapitalisierung aller im Umlauf befindlichen Bitcoin hatte schon im Februar die Billionen-Schwelle erreicht. Seit einem Jahr ist die nach Marktkapitalisierung wichtigste Cyber-Devise damit um mehr als 800 Prozent gestiegen. Und JP Morgan, eine der größten Investmentbanken weltweit, sieht beim Bitcoin noch jede Menge Kurspotenzial. In einer am Dienstag veröffentlichten Studie hat die Bank das Kursziel auf 130.000 US-Dollar gesetzt. Auch die Nummer Zwei (Marktkapitalisierung: ca. 230 Milliarden Euro) der Welt Ethereum markierte bei knapp 2000 Euro ein neues Allzeithoch. 

Kryptowährungen haben das Potenzial, grundlegende Änderungen in der Wirtschaft und der Gesellschaft als Ganzes mit sich zu bringen. Die größten Vorteile bieten sie jedoch für den Alltagsnutzer. Da Kryptowährungen nicht auf Zentralbanken angewiesen sind, wird ihr Wert nicht von Schwankungen an den Finanzmärkten oder von Inflation beeinflusst. Das macht sie so interessant. Die derzeit guten Kurse sind zwar keine Garanten für eine erfolgreiche Zukunft, und der Höhenflug wird voraussichtlich nicht ungebremst weitergehen. Aber es wird in dem Markt immer Chancen geben, die langfristig orientierte Anleger nutzen können. Denn: Kryptowährungen beleben unseren Alltag. Unsere Jugend lebt und denkt digital. Für sie sind Kryptowährungen ganz normal.

Neben der Investition in die Coins an sich können interessierte Anleger sich auch im sogenannten Krypto Mining engagieren. Das ist eine Chance für jeden, in überschaubaren Zeiträumen sichere und attraktive Renditen zu erzielen. Beim Mining werden Bitcoins und Co. digital geschürft. Daher kaufen Anleger keine Coins, sondern Rechenleistung. Die gewählte Kryptowährung wird kontinuierlich und zu jeder Zeit von speziellen Computern (Mining-Rigs) produziert. Ob sich das Mining von Bitcoins lohnt, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. 

Apropos Blockchain: Auch die Technologie an sich ist für Anleger hochinteressant. Es existieren immer mehr Zertifikate, passive Indexfonds (ETF) und aktiv gemanagte Fonds, die sich diesem Thema widmen. So hat beispielsweise der Invesco Elwood Global Blockchain UCITS ETF (WKN: A2PA3S) in einem Jahr mehr als 150 Prozent zugelegt, der Art Transformers Equity (WKN: A2PB6R) bei mehr als 65 Prozent.

Über den Autor

Diplom-Kaufmann Thomas Hack ist Finanzexperte, Sachwerte-Spezialist und Geschäftsführer der Value Brain GmbH (Erlaubnis nach §34c, d und f GewO) in Walsdorf bei Bamberg. Im Fokus des erfahrenen Beraters steht, die persönliche Finanzplanung der Kunden durch eine professionelle Vermögensstrukturierung und -streuung zu optimieren, damit in jeder Lebenssituation immer genügend Liquidität und laufendes Einkommen aus der Kapitalanlage zur Verfügung steht. Dafür setzt Thomas Hack den Dreiklang aus Aktien, Sachwerten und Immobilien so ein, dass die einzelnen Vermögensbestandteile zu unterschiedlichen Zeitpunkten Gewinne abwerfen und immer wieder neu angelegt werden können. Mehr Informationen unter www.valuebrain.de 


Bildquelle: Canva


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