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Hamburger Gastronomen von Restaurantschließungen geschockt

Hamburger Gastronomen von Restaurantschließungen geschockt

Die erneute Schließung von Hotels und Restaurants trifft die Gastronomen hart. Nur wenige zeigen für die geplanten Maßnahmen von Bund und Ländern Verständnis.

Hamburger Gastronomen sind von der geplanten Schließung von Gastronomiebetrieben wegen der steigenden Zahl von Corona-Infektionen geschockt. «Ich bin tief betroffen von diesem zweiten Lockdown für die Gastronomie. Dafür habe ich kein Verständnis, denn unsere Branche ist nicht schuld daran, dass die Zahl der mit Corona-Infizierten Menschen so stark steigt. Wir haben alle viel Geld in Hygienekonzepte investiert», sagte Dirk Block dem «Hamburger Abendblatt».

Der Unternehmer betreibt sieben L’Osteria Restaurants in Norddeutschland. Zusammen mit führenden Vertreter der Gastrobranche, darunter auch TV-Koch Tim Mälzer, hatte er noch einen «Brandbrief» an Kanzlerin Angela Merkel (CDU) geschrieben.

Auch der Direktor des Luxushotel «Vier Jahreszeiten» hat für die Maßnahmen kein Verständnis. «Das ist ein großer Fehler der Politik und hat katastrophale Auswirkungen auf die Branche. Wir setzen im Vier Jahreszeiten ein stringentes Hygienekonzept um und haben alles für die Gesundheit unserer Gäste getan», sagte Ingo C. Peters dem «Hamburger Abendblatt». Es sei nicht nachvollziehbar, dass die Politik bei den Schließungen keine Differenzierung zwischen den unterschiedlichen gastronomischen Betrieben mache. Viele Mitarbeiter müssten jetzt wieder in Kurzarbeit, das Hotel soll für Geschäftsreisende aber weiter offen bleiben.

TV-Koch Steffen Henssler schrieb auf Facebook: «Die einzige Antwort unserer politischen Führungsriege auf die steigenden Infektionszahlen ist ein Lockdown, bei dem unter anderem als erste Maßnahme Restaurants und Kneipen wieder geschlossen werden. Also die Branche, die umfassende Hygienekonzepte entwickelt hat. (…) Das Einzige, was mir dazu einfällt, ist «Politische Hilflosigkeit». Ich frage mich, was es bringen soll, eine Branche dicht zu machen, die ja nachweislich kein Infektionstreiber ist», heißt es weiter.

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Quelle:dpa
Bildquelle: Daniel Bockwoldt/dpa/Archivbild


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