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Dehoga: Branche braucht Strategie, nicht nur Hilfen

Dehoga: Branche braucht Strategie, nicht nur Hilfen

Hotels- und Gaststätten in Brandenburg können nach Angaben des Branchenverbandes Dehoga ab dem 10. Januar mit der endgültigen Bearbeitung und anschließenden Auszahlung der beantragten Novemberhilfen rechnen. Das sei in einem Gespräch mit Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) vereinbart worden, sagte Dehoga-Präsident Olaf Schöpe am Montag. Zuvor wurden ihm zufolge schon Abschläge an die Betroffenen gezahlt. Die Dezemberhilfen zur Entschädigung der finanziellen Ausfälle dürften dann etwa vier Wochen später folgen.

Ziel sei, dass die Anträge der Unternehmen, die in den vergangenen Wochen keine oder nur eine anteilig sehr geringe Abschlagszahlung erhalten haben, besonders rasch bewilligt werden, sagte Steinbach. Er sicherte zu, dass die Abschlagszahlungen für die Novemberhilfe für alle Unternehmen, die nur 10 000 Euro bekommen haben, je nach Anspruch noch in diesem Jahr bis maximal 50 000 Euro erhöht würden. So sei es mit dem Bund vereinbart.

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Schöpe begrüßte, dass die Dezemberhilfe in gleicher Höhe ausfiele wie die Novemberhilfe. «Das ist ein positives Signal für unsere um ihre Existenz bangenden Betriebe», sagte er. Für die Bearbeitung der Anträge auf die außerordentliche Wirtschaftshilfe ist die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) zuständig.

Für das kommende Jahr muss nach Einschätzung von Schöpe über individuellere «pandemiefeste» Lösungen für die Branche nachgedacht werden. Wirtschaftsministerium und Verband seien da weiter im Gespräch. «Nur ein Auf- und Zumachen ist keine Langfristlösung», sagte der Dehoga-Präsident. Es gehe um eine zukünftige Strategie und nicht nur um Hilfen. Dazu zählten unter anderem Unterstützungsangebote zur Entwicklung neuer Geschäftsfelder.


Quelle: dpa
Bildquelle: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild


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