Düsterer Herbst für Gastronomie?

Düsterer Herbst für Gastronomie?

Nach Corona-Effekten in der Gastronomie blickt die Branche angespannt auf die bevorstehenden Monate. Wie schwierig wird der Herbst für das Gastgewerbe?

Die durch Personalnot belastete Gastronomie- und Hotelbranche steuert nach Angaben ihres Verbandes auf einen noch schwierigeren Herbst und Winter zu. Hintergrund sind unter anderem die steigenden Energiepreise. Der Präsident des Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) in Brandenburg, Olaf Schöpe, rechnet damit, dass die Menschen bei Restaurantbesuchen und am Urlaub sparen werden. Er befürchtet auch Hotel-Schließungen.

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Personalmangel führt zu eingeschränkten Öffnungszeiten

Personalmangel führt zu eingeschränkten Öffnungszeiten

Der Thüringer Präsident des Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), Mark Kühnelt, rechnet mit eingeschränkten Öffnungszeiten in der Gastronomie wegen Personalmangels. Gäste müssten sich an kürzere Öffnungszeiten oder mehr Ruhetage von Restaurants gewöhnen, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe in Thüringen (Samstag). Fachkräftemangel gebe es in vielen Bereichen, «wobei das Gastgewerbe besonders hart getroffen ist». Ziel müsse es sein, mit weniger Personal trotzdem ein hohes Niveau zu erreichen oder zu halten.

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Experte: Personalmangel in Gastronomie langfristiges Problem

Personalmangel in Gastronomie langfristiges Problem

Der Personalmangel in der Gastronomie ist aus Sicht des Wirtschaftsprofessors Valentin Weislämle ein Problem, das die Branche noch sehr lange beschäftigen wird.

«Ich sehe da langfristig schwarz», sagte Weislämle, der an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg lehrt, dem «Südkurier» (Dienstag). Die Hotellerie und Gastronomie habe schon vor der Corona-Krise ein Attraktivitätsproblem gehabt. Das sei inzwischen auch in der Hochschulausbildung angekommen: «Studiengänge müssen teils um jeden einzelnen Studenten kämpfen.» Familiengeführte Betriebe hätten ein echtes Problem, ihren Betrieb an die nächste Generation zu übergeben.

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Wachsender Personalmangel hat in der Hotellerie weitreichende Folgen: Personalentwicklung wird eingeschränkt

Wachsender Personalmangel hat in der Hotellerie weitreichende Folgen

Personalexperte Bernhard Patter will mit seinem neuen Flexi-Train & Coach-Projekt unkompliziert Abhilfe schaffen. Die Teams sollen somit auch wieder mehr motiviert werden.

Der Hotelalltag verlangt von den Führungskräften derzeit oft einen größeren persönlichen Einsatz. Die Abteilungsleiterin oder der Abteilungsleiter müssen nun häufig eine Schicht mit übernehmen, da die Fachkräfte fehlen. Hinzu kommt die Herausforderung, die Entwicklung der jeweiligen Teams nicht vernachlässigen zu wollen. Diese Erfahrung durften Bernhard Patter von diavendo und sein Partner Steffen Schock in den letzten Wochen häufig machen. Dringend benötigte Weiterbildungen und wichtige Coachings, um auch die Servicequalität stabil zu halten, sind somit durch die Führungskräfte kaum noch im Hotelalltag umsetzbar. 

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Personalmangel erschwert Gastronomen die Urlaubssaison

Personalmangel erschwert Gastronomen die Urlaubssaison

Viele Gastronomen im Land könnten in der Tourismus-Hochsaison deutlich höhere Umsätze machen – wenn es kein Personalmangel gäbe.

Mecklenburg-Vorpommern ist auch in diesem Sommer bei Touristen sehr beliebt: Hotels, Pensionen und Zeltplätze sind bestens belegt. Doch haben Urlaubsgäste vielfach Probleme, Platz in einer Gaststätte zu finden. Akuter Personalmangel erschwert dort den Betrieb, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter Gastronomen ergab. «Wir werden quasi überrannt. Ich könnte sicherlich 30 Prozent mehr Tische hinstellen. Mir fehlt aber das Personal dazu», sagt Cindy Rickmann, Chefin der Gaststätte Schinkenkrug in Rostock.

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