Vom Reiz des Unperfekten: Die Schweiz überraschte mit ungewöhnlicher Veranstaltung in Berlin

Die Schweiz überraschte mit ungewöhnlicher Veranstaltung in Berlin

Wie lange darf eine Veranstaltung dauern? Mit einem kreativen Konzept auch gerne mal länger als die üblichen drei oder vier Stunden. Das auf jeden Fall hat sich Schweiz Tourismus gedacht und überraschte die Branche gleich mit „24 Stunden Schweiz“ in Berlin. Vom 31. Mai mittags bis zum 1. Juni mittags präsentierte sich die Schweiz mit diversen Workshops und Medienveranstaltungen zu unterschiedlichen Themen. Dem Ruf der Eidgenossen ins historische „Clärchens Ballhaus“ sind über 300 Medienschaffende, Reiseveranstalterinnen und Reisebüromitarbeiter sowie VIPs gefolgt.

Der Startschuss zum ungewöhnlichen Event „24 Stunden Schweiz“ fiel am 31. Mai um Punkt 12.00 Uhr. Anders als üblicherweise von den Schweizern gewohnt, war zu dem Zeitpunkt noch nicht alles fertig: Der Käse für das Raclette fehlte, am mechanischen Kunstwerk „Switzerball“ wurde noch geschraubt, die Künstler waren mit Proben beschäftigt. Und doch lief alles nach Plan. Denn das Halbfertige und Spontane war zentraler Bestandteil des Konzepts: „Es ist uns gelungen, mit diesem Event die Neugier der Gäste wecken. Denn es gibt doch nichts Spannenderes, als einer Sache beim Entstehen zuzusehen,“ so Jörg Peter Krebs, Leiter von Schweiz Tourismus Deutschland.

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Durch das nach Außen unfertig wirkende Programm führte souverän das Schweizer Komikerduo „Lapsus“. Nach der offiziellen Eröffnung durch den Schweizer Botschafter Dr. Paul Seger präsentierten sich Schweiz Tourismus und weitere Branchenvertreter aus der Schweiz in insgesamt drei Workshops und zwei Medienevents. Im Fokus standen dabei die Themen Touring und Nachhaltigkeit. Beide Themen sind zentrale Bestandteile in der diesjährigen Sommerkampagne von Schweiz Tourismus, die mit dieser Veranstaltung lanciert wurde. Der ursprünglich geplante Startschuss auf der ITB musste coronabedingt verschoben werden.

Für Abwechslung sorgten während der gesamten 24 Stunden die Einsätze von verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern aus dem Alpenland: Der Zauberer Lionel führte manche Gäste hinters Licht, die Musiker von Helvetikuss sorgten gemeinsam mit der Alphornvirtuosin Lisa Stoll für gute Stimmung. Als heimlicher Star des Events und Fotomotiv Nummer eins entpuppte sich allerdings der Bernhardinerhund „Don“. In den nächtlichen und frühmorgendlichen Stunden wurde das Programm dem Namen entsprechend konsequent weitergeführt. Neben der gut genutzten Karaokeanlage brachten vor allem die beiden DJanes Pat Bernetti und Coco Cardamom zur Freude aller Gäste das Clärchens Ballhaus zum Beben.

Nach exakt 24 Stunden wurde der „Baustelle“ der Strom gekappt, und die einmalige Veranstaltung kam wie vorher ankündigt zu ihrem abrupten Ende. Geblieben sind die Erinnerung an ein gelungenes Event, viele Eindrücke von einem überraschenden Reiseland Schweiz und bei manchen Gästen auch ein kleiner Hangover. Aber was auch immer im Clärchens passiert ist, es bleibt im Clärchens.

So schön waren 24 Stunden Schweiz:

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Bildquelle: Schweiz Tourismus


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