Gerrit Büter, Donnerstag, 30. April, 2020

Hotelprojekte: Durch genaue Planung spätere Rendite sicherstellen

In Zukunft werden in Deutschland weiterhin viele Hotelprojekte entstehen. Aber natürlich sind diese Projekte kein Selbstläufer. Denn gerade ein Hotel erfordert eine umfassende Konzeption und Analyse, um den Bauprojekt zu einem Erfolg werden zu lassen.

Hotellerie, Gastronomie und MICE erleben aktuell schwere Zeiten. Die Unternehmen sind geschlossen und müssen sich nun zunächst einmal finden, um die wirtschaftlichen Konsequenzen auszugleichen. Aber natürlich wird es auch eine Zeit nach Corona geben und damit auch wieder neue unternehmerische Möglichkeiten. Gerade der Inlandstourismus wird dann nach Schätzungen davon profitieren – und das vermutlich länger als nur eine Saison.

Das wiederum aber führt zu neuen Herausforderungen für Tourismusunternehmen in Deutschland. Denn in den vielen Ferienregionen und für Reisende interessanten Regionen und Städten werden die Kapazitäten möglicherweise nicht ausreichen, um die gesamte Nachfrage zu decken. Ähnliches gilt für die Wünsche der Gäste: Sie suchen Komfort und moderne Strukturen und wollen eine interessante Architektur bei ihren Aufenthalten erleben. Das wiederum kann oftmals dazu führen, dass Unternehmer sich mit dem Thema Neubau befassen müssen, um diesen Anforderungen gerecht zu werden – und natürlich auch langfristig neue Nachfrage und Geschäftsmöglichkeiten zu generieren, ob als Betreiber oder als Investor.

Aber natürlich ist ein Neubauprojekt kein Selbstläufer. Denn gerade ein Hotel erfordert eine umfassende Konzeption und Analyse, um den Bauprojekt zu einem Erfolg werden zu lassen. In erster Linie geht es um Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit: Kann das Projekt die erforderten Renditen erwirtschaften und sich im Wettbewerb behaupten? Das ist die Basis für ein nachhaltiges und tragfähiges Betriebsmodell, das sich wiederum in der Gesamtkonzeption wiederfinden muss und das Projekt maßgeblich bestimmt. Und das ist nicht nur eine Frage der späteren Vermarktung, sondern vor allem der technisch-betriebswirtschaftlichen Gestaltung in der Bauphase.



Was hat es damit auf sich? Jeder Teil eines Hotelneubauprojekts hat Auswirkungen auf die spätere Rendite, ob es sich um die Sanitärinstallationen handelt, die Netzwerkinfrastruktur, die Größe der Zimmer, die Wegeführung, die Parkplatzsituation und, und, und. Das muss alles in der Planungs- und Bauphase beachtet und natürlich professionell umgesetzt werden, sowohl strategisch als auch kostenseitig, und ist daher die Aufgabe eines erfahrenen Projektentwicklers und Bauträgers. Dieser wird gemeinsam mit dem Hotelunternehmer ein tragfähiges Konzept erstellen, das die Ziele des Bauherrn/Investors genau beschreibt und minutiös verfolgt. Das stellt sicher, dass die Renditeaussichten erreicht werden.

Vor allem geht es dabei um die Minimierung der Fehlerquote im Vorfeld der Projektentwicklung des Hotels und damit der Vermeidung von Nachinvestitionen bei Hotelprojekten. Viele Projekte verlängern und verteuern sich maßgeblich, weil die am Bau beteiligten Gewerke nicht genau koordiniert und aufeinander abgestimmt werden. Ebenso mangelt es häufig an der sachkundigen Kontrolle der beauftragten Unternehmen, sodass die Fehlerquote stark steigen kann. Das wiederum stellt ein langfristiges Problem dar, schließlich kann ein Fehler in der Planungs- und/oder Bauphase dafür sorgen, dass später mit viel Aufwand nachgebessert werden muss. Es ist Aufgabe des Projektentwicklers/Bauträgers, diese Risiken bestmöglich auszuschließen.

Wichtig ist zu verstehen: Es ist nicht die Aufgabe des Projektentwicklers/Bauträgers, dem Hotelier zu sagen, wie er sein Hotel an sich konzipieren und später führen soll. Vielmehr geht es darum, als Begleiter und Vertrauter des Hoteliers dafür zu sorgen, dass er seine Ideen und Pläne auch wirklich nachverfolgen kann. Das ist indes nur dann möglich, wenn der Bau allen gewünschten Ansprüchen genügt und auf die Zukunft abstellt, architektonisch und technisch.

Apropos Zukunft: CO2-Neutralität ist die große Herausforderung der heutigen Bauwirtschaft! Aber diese lässt sich auch schon heute durch eine zukunftsweisende technische und architektonische Gestaltung herstellen. Das schafft Ruhe und Gelassenheit. Entscheidend ist, ein tragfähiges Konzept zu entwickeln, das dann auf technisch höchstem Niveau umgesetzt wird. Dadurch umgehen Hoteliers nicht nur die kommende CO2-Abgabe, sondern entsprechen auch den Wünschen der Gäste nach mehr Nachhaltigkeit.

Über den Autor

Gerrit Büter ist Geschäftsführer des G. Büter Bauunternehmens GmbH (Büter Bau) aus dem niedersächsischen Ringe (Grafschaft Bentheim). Das Familienunternehmen hat sich auf die Projektierung, Planung und Umsetzung hochwertiger Privat- und Gewerbeimmobilien spezialisiert und plant und errichtet unter anderem zukunftsorientierte Hotelimmobilien. Für Bauherren und Investoren erarbeitet das Unternehmen aufgabengenaue, intelligente Gesamtkonzepte nach den speziellen Anforderungen und Aufgabenstellungen unter konsequenter Einhaltung aller Kostenvorgaben, um nachhaltige finanzielle Werte und in der täglichen Nutzung zu schaffen. Weitere Informationen unter www.bueter-bau.de.
 
 
 
 
 
 


Bildquelle: Canva


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