Die Corona-Krise hat die Berliner Gastro-Branche weiter fest im Griff.

Die Corona-Krise hat die Berliner Gastro-Branche weiter fest im Griff.

Die Berliner Gastro-Branche hat einen Umsatzrückgang von 43 Prozent im Vergleich zum Vorjahr

In den ersten neun Monaten dieses Jahres verzeichneten Caterer sowie die Betreiber von Hotels, Restaurants und Kneipen einen Umsatzrückgang von nominal nahezu 43 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Montag mitteilte. Allein im September lagen die Einbußen der Branche demnach bei mehr als 47 Prozent. 

Am schwersten trifft es dabei das Beherbergungsgewerbe. Die Umsätze von Hotels und Pensionen gingen im September in Berlin um nominal rund 67 Prozent zurück. In den gesamten ersten neun Monaten waren es rund 58 Prozent. Touristen und Geschäftsreisende waren trotz der Lockerungen auch im Sommer Berlin weitgehend ferngeblieben. Viele Restaurants und Kneipen hatten hingegen geöffnet oder weiteten ihr Lieferangebot aus. Trotzdem verzeichneten sie im September Umsatzeinbußen von rund einem Drittel im Vergleich zum gleichen Monat des Vorjahres. 

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Glimpflicher kam bislang hingegen der Berliner Einzelhandel durch die Krise. Hier stiegen die Umsätze in den ersten neun Monaten sogar leicht um nominal fast 2 Prozent, im Monat September sogar um 3 Prozent – verglichen mit den jeweiligen Vorjahreszeiträumen. Grund dafür dürfte das florierende Online-Geschäft sein, sowie die höhere Nachfrage im Lebensmittel-Einzelhandel während des ersten Lockdowns im Frühjahr. 

Noch nicht enthalten sind in den Daten die Folgen des erneuten Anstiegs der Infektionszahlen im Herbst und der damit verbundenen, erneuten Einschränkungen für die Gastro-Branche.


Quelle:dpa
Bildquelle: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild


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