Pauschaldotierte Unterstützungskasse: Kreatives Arbeitgebermarketing für Führungskräfte

Pauschaldotierte Unterstützungskasse: Kreatives Arbeitgebermarketing für Führungskräfte

Fachkräfte werden auch während, aber besonders nach der Corona-Pandemie händeringend gesucht. Und mit dem neuen Konjunkturaufschwung wird sich diese Dynamik fortsetzen. Für Hotel-, Gastronomie-, Tagungs- und Tourismusunternehmen ist das eine besondere Herausforderung. Sie können gut ausgebildete Fachkräfte durch den Zugang zu einer professionellen betrieblichen Altersvorsorge motivieren.

Es ist eine gute Botschaft in der heftigsten Wirtschaftskrise seit Menschengedenken: Deutsche Personalleiter rechnen laut einer Umfrage des Ifo-Instituts für dieses Jahr mit leicht steigenden Löhnen, berichtet die Wirtschaftszeitung „Handelsblatt“ im Rahmen der Befragung. 26 Prozent sehen sogar Erhöhungen von mehr als zwei Prozent. Der Hintergrund: „Fachkräfte werden auch während der Corona-Pandemie händeringend gesucht“, sagt Ifo-Forscher Przemyslaw Brandt laut „Handelsblatt“. „Entsprechend dürften die Löhne für Fach- und Führungskräfte etwas häufiger als für ungelernte Mitarbeiter steigen.“ Weiter heißt es in dem Medienbericht: „Bei Fachkräften erwarten 40 Prozent gleichbleibende Löhne, bei Ungelernten 49 Prozent. 30 Prozent der Personaler gehen von Steigerungen bis zwei Prozent für beide Gruppen aus. Dass die Löhne für Fachkräfte über zwei Prozent steigen, erwarten 27 Prozent. Bei Führungskräften erwarten sogar 29 Prozent Lohnsteigerungen über zwei Prozent, 25 Prozent bis zu zwei Prozent.“

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Das bedeutet: Die deutschen Unternehmen benötigen weiterhin gut ausgebildete Fachkräfte. Corona wird gehen, der Aufschwung wird kommen, und mehr kommt es also darauf an, dass Unternehmer ihr Arbeitgebermarketing und ihre Rolle als attraktiver Arbeitgeber erhalten und ausbauen, um die Mitarbeiter zu finden und zu binden, die sie wirklich benötigen und die ihnen im Wettbewerb die besten Mehrwerte liefern können. 

Für Für Hotel-, Gastronomie-, Tagungs- und Tourismusunternehmen ist das eine besondere Herausforderung. Sie müssen nicht nur mit steigenden Kosten bei der Anwerbung von qualifizierten Mitarbeitern rechnen, sondern gerade auch in einer ohnehin angespannten Situation mit einem erheblichen Wettbewerb um die besten Köpfe mit anderen Branchen und natürlich Marktbegleitern aus Gastgewerbe, Tagungsindustrie und Tourismus.

Die Praxis zeigt, dass die betriebliche Altersvorsorge ein wichtiger Zusatzpunkt für Fachkräfte ist. Der durchschnittliche Rentenbezug in Deutschland sinkt, sodass Menschen eine alternative Ruhestandsfinanzierung brauchen, um auch im Alter gut versorgt zu sein. So haben auch Spitzenverdiener, die 45 Jahre lang jedes Jahr über die Beitragsbemessungsgrenze von 85.200 Euro (Stand 2021) hinaus verdienen und damit den Höchstsatz in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen, eine maximale rechnerische Rente von derzeit 3139 Euro im Monat. In Zukunft soll das Rentenniveau bis 2050 auf weniger als 40 Prozent im Verhältnis zum Durchschnittsverdienst desselben Jahres sinken. 

Letztlich heißt das: Mehr Gehalt führt bei Fachkräften ab einem gewissen Niveau nicht zu höheren Rentenansprüche. Und durch die Steuerlast von durchschnittlich 40 Prozent bei hohen Einkommen wird vom Mehrgehalt auch noch viel übrig abgezogen. Im Gegensatz dazu kann eine betriebliche, gegebenenfalls voranging arbeitgeberfinanzierte private Altersvorsorge dabei helfen, dass Unternehmen die besten Köpfe gewinnen und binden können. 

In Form der pauschaldotierten Unternehmenskasse entwickle die betriebliche Altersvorsorge besondere Durchschlagskraft. Sie kann vollständig arbeitgeberfinanziert sein, beruhe nicht auf Versicherungsverträgen und erbringt mit durchschnittlich drei Prozent garantierte Rendite im Jahr erheblich bessere Ergebnisse als eine Anlage im Versicherungsmantel. 

Unternehmen aus Hotellerie und MICE machen damit bereits sehr gute Erfahrungen. Das Feedback lautet einhellig, dass die Mitarbeiter diesen Schritt zu schätzen wissen und anerkennen, welchen Mehrwert ihr Arbeitgeber mit der pauschaldotierten Unternehmenskasse schafft. Schließlich müssen sie keinen eigenen finanziellen Beitrag für die bAV leisten und erhalten ihre Versorgungsleistungen zum Renteneintritt auch dann, wenn ihr Arbeitgeber Insolvenz angemeldet haben sollte.

Über den Autor

Frank Strehlau ist Vorstandsvorsitzender der bacon pension trust AG. Die Unternehmensberatung aus Berlin begleitet Unternehmen bei der Errichtung und beim laufenden Management pauschaldotierter Unternehmenskassen im Mittelstand. Dafür haben die Experten das rechtlich geschützte System des corporate cash fund® als betriebswirtschaftlich erfolgreichsten Durchführungsweg der betrieblichen Altersvorsorge entwickelt. Mit dem Konzept der bacon mini-job rente® wird die pauschaldotierte Unternehmenskasse für Minijobber und Geringverdiener zugänglich gemacht. Weitere Informationen unter www.bacon-pension-trust.ag


Bildquelle: Canva


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