Fotografie im Grand Hotel Heiligendamm

Fotografie im Grand Hotel Heiligendamm

Hotellerie

Kiki Kausch: Retrospektive – Von Karl Lagerfeld bis Grönland

Ab dem 31. Januar präsentiert das Grand Hotel Heiligendamm in seiner Lobby-Galerie
17 Werke der renommierten Berliner Kunstfotografin Kiki Kausch. Die Ausstellung ist bis zum 20. März 2026 zu sehen und eröffnet Gästen wie Besuchern neue künstlerische Perspektiven innerhalb des Hauses.
 
Unter dem Titel „Retrospektive – Von Karl Lagerfeld bis Grönland“ erhalten Gäste einen eindrucksvollen Einblick in die über 20 Jahre lange Wirkungszeit der Künstlerin. Neben dem „Modepapst“ portraitiert die Künstlerin Hollywood-Stars und deutsche Spitzenpolitiker, wobei sie die unterschiedlichen Persönlichkeiten stets gekonnt in Szene setzt. Kiki Kausch versteht es, Momente der menschlichen Authentizität festzuhalten und mit ihren Aufnahmen Räume für Geschichten zu schaffen.

„Die Ausstellung von Kiki Kausch setzt einen besonderen kulturellen Akzent im neuen Jahr“, so General Manager Fabian Engels. „Sie unterstreicht unseren Anspruch im Grand Hotel Heiligendamm, unseren Gästen nicht nur exzellenten Service, sondern auch exklusive und unvergessliche Kulturerlebnisse zu bieten.“ Auch die Künstlerin selbst zeigt sich begeistert vom Ausstellungsort: „Das Engagement des Grand Hotel Heiligendamm für Kunst und Kultur hat mich von Beginn an überzeugt. Nach der Begegnung mit der Kulturmanagerin des Hauses, Susan Franke, in der Kunsthalle Rostock wurde mir schnell klar, wie ernsthaft und nachhaltig hier kulturelle Positionen gedacht werden. Sowohl als Künstlerin als auch als Gast freue ich mich, an diesem besonderen Ort präsent zu sein“, so Kiki Kausch.
 
Für Susan Franke, Kulturdirektorin des Hauses, ist es bereits die fünfte Kunstausstellung im Grand Hotel Heiligendamm und damit eine weitere große Bereicherung für die Gäste in Heiligendamm und der Region. Die Werke von Kiki Kausch fügen sich dabei nahtlos in das Kunst-Konzept der Lobby-Galerie ein, die sich als lebendiger Ort des kreativen Austauschs etabliert hat und sowohl von Hotel- als auch von externen Gästen sehr geschätzt wird.

Die erfolgreiche Foto-Künstlerin Kiki Kausch begann ihre berufliche Laufbahn als Nachrichten-Redakteurin für die Fernsehformate von ARD und ZDF. Später folgte eine kreative Wendung – fort vom bewegten Bild, hin zur Fotografie und schließlich zur Kunst. Der internationale Durchbruch gelang Kiki Kausch ganz zufällig 2005 durch ein Shooting für Chanel, bei dem sie Modeschöpfer Karl Lagerfeld begegnete. Die Fotografin portraitierte den Designer spontan bei seiner Arbeit und erregte in der Sammlerszene schnell große Aufmerksamkeit. In ihrer ikonischen Portraitserie „3 Minutes with…“ bildet Kiki Kausch zahlreiche, international bekannte Schauspieler ab. Ohne die Anwesenheit von Agenten oder Assistenten erzeugt Kiki Kausch eine unverwechselbare intime Atmosphäre und stellt die Persönlichkeit der Stars in den Mittelpunkt – nicht ihr Image. Ein wiederkehrendes Motiv in den Werken der Fotografin sind zudem Frauen in Führungspositionen. In der Serie A380 – Female Pilots bricht Kausch provokant mit Vorurteilen über Weiblichkeit, Macht und Mut. Heute zählt Kiki Kausch zu den bekanntesten Vertreterinnen der zeitgenössischen Fine Art Photography. Ihre großformatigen Arbeiten sind international gefragt und wurden in Ausstellungen von St. Barth bis Singapur gezeigt.
 
Das ARTweekend Ende Januar lädt nicht nur zur Vernissage ein, sondern auch am Sonntag, den 1. Februar 2026, um 11.30 Uhr zu einem ART-Talk mit der Kunstsammlerin Manuela Alexejev, Christiane Gräfin zu Rantzau, ehemalige Chairwoman Christie’s Deutschland und dem Journalisten Thomas Kausch ein. Die Kunstsammlerin Manuela Alexejev wird über ihre faszinierende Lebensgeschichte, die beinahe märchenhaft ist, erzählen. Sie besitzt mit ihrem Mann Carlos Brandl wohl eine der bedeutendsten Privatsammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst in Deutschland. Ihre Lebensgeschichte hat sie in dem spannenden Kunstbuch „It’s not about the money“ erzählt, das im Steidl Verlag erschienen ist.

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