Kein Tisch, ein Baukasten: Wie sich das ODO-System in der Eventpraxis bewährt

Kein Tisch, ein Baukasten: Wie sich das ODO-System in der Eventpraxis bewährt

MICE

Flexibilität gehört heute zu den wichtigsten Anforderungen in der Event- und Hospitalitybranche. Veranstaltungsräume wechseln innerhalb weniger Stunden ihre Funktion, aus einer Tagung wird ein Empfang und aus dem Empfang ein Dinner oder eine Abendveranstaltung. Genau für solche Anforderungen wurde das modulare Tischsystem ODO entwickelt.

fiylo hat ODO bereits auf pregas.de vorgestellt. Inzwischen hat sich das System im praktischen Einsatz bewährt – unter anderem im professionellen Vermietgeschäft und im laufenden Stadionbetrieb. 

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Anlass genug, gemeinsam mit Thies Bunkenburg, Geschäftsführer von Brunckhorst Catering & ODO – Der Praktisch, der seit rund 15 Jahren Partner von fiylo ist, Bilanz zu ziehen: Was kann das System tatsächlich leisten? Warum ist ODO viel mehr als ein Tisch? Und welche Rolle spielen modulare Lösungen künftig für Eventlocations, Caterer und Veranstaltungsplaner?

fiylo: Wir haben ODO bereits 2024 als flexiblen Gastrotisch für Catering & Events vorgestellt. Was hat sich seitdem am meisten verändert?

Thies Bunkenburg: Am meisten hat sich verändert, dass das System heute nicht mehr nur ein Versprechen ist, sondern sich im Alltag beweisen musste, und das hat es an ganz unterschiedlichen Stellen auch getan. Profimiet aus Köln, einer der etablierten Anbieter für Non-Food-Catering-Ausstattung, hat ODO fest im Mietsortiment; dort läuft es für Events aller Art, vom eleganten Dinner bis zur Bar-Situation.  

Im Rudolf-Harbig-Stadion in Dresden wiederum setzt Supreme Sports Hospitality, die dort das Stadion-Catering verantworten, ODO im laufenden Spielbetrieb ein, also genau in dem Hochfrequenz-Umfeld, für das flexible, schnell umbaubare Lösungen besonders gefragt sind. Daneben ist ODO inzwischen auch bei weiteren namenhaften Kunden im Einsatz. 

Das zeigt, wie breit der Baukasten-Gedanke trägt: von der Eventlocation über den Stadion-Betrieb bis in ganz andere Branchen hinein. Das ist für uns der eigentliche Beweis: nicht die Idee selbst, sondern dass sie unter ganz unterschiedlichen Betriebsbedingungen funktioniert. 

fiylo: Trotzdem denken viele bei ODO zunächst an „einen Tisch“: Wo liegt der Denkfehler? 

Thies Bunkenburg: Das ist tatsächlich der Punkt, an dem wir im Kundengespräch am meisten erklären müssen. Man sieht ein Foto von einem fertigen Esstisch oder einer fertigen Bar und denkt: das ist ein Möbelstück unter vielen. Dabei ist genau das der falsche Ausgangspunkt. Der richtige Ausgangspunkt sind die wenigen Grundbauteile: ein Satz Tischbeine und ein Rahmen. Daraus wird, je nach Höheneinstellung und Aufsatz, ein Esstisch, ein Stehtisch, mit Seitenblenden ein Foodcounter, mit anderer Bestückung eine Bar, mit einer Deckplatte verdeckt ein Service Dock für Technik und Vorbereitung im Hintergrund, und das ist noch nicht das Ende der Liste.  

Der Kunde braucht also nicht für jede dieser Situationen ein eigenes Möbelstück im Lager, sondern denselben Grundbaukasten, der sich in wenigen Handgriffen und ohne Werkzeug umbaut. Und das Ganze ist längst kein Einzelfall mehr: ODO ist nicht nur bei Profimiet oder im Dresdner Stadion im Einsatz, sondern an vielen weiteren Locations: Der Baukasten-Gedanke funktioniert eben nicht nur in der Theorie, sondern quer durch ganz unterschiedliche Betriebe und Einsatzumgebungen. 

fiylo: Was ist ODO dann tatsächlich, in einem Satz? 

Thies Bunkenburg: ODO ist kein einzelnes Möbelstück, sondern ein modulares Tischsystem aus wenigen Grundbauteilen, das sich ohne Werkzeug in ganz unterschiedliche Einsatzformen verwandeln lässt, vom Esstisch über die Bar bis zum Service Dock, und das sind nur Beispiele. Der Effekt: spürbar weniger Platzbedarf, Aufbauzeit und Anschaffungskosten gegenüber klassischem Eventmobiliar. 

fiylo: Sie arbeiten seit rund 15 Jahren mit fiylo zusammen: Warum ist gerade dieses Thema der richtige Anlass für eine gemeinsame Aktion? 

Thies Bunkenburg: Wenn man auf diese 15 Jahre zurückblickt, ist es spannend zu sehen, wie sich beide Seiten entwickelt haben, nicht nur unser Unternehmen, sondern auch fiylo selbst und die gesamte Veranstaltungsbranche. fiylo betreibt inzwischen seit 2007 eines der größten Online-Portale für besondere Veranstaltungsflächen im deutschsprachigen Raum, mit weit über 2.000 aktuellen Location-Präsentationen. 

Aus unserer Sicht ist die Plattform damit weit über die reine Vermittlung von Locations hinausgewachsen und heute ein Netzwerk, in dem Ideen, Konzepte und Entwicklungen der Branche sichtbar werden. Genau deshalb passt ODO so gut hierher: Das System wurde für exakt die Zielgruppen entwickelt, die sich auch in diesem Netzwerk bewegen: Eventlocations, Hotels, Kongresszentren, Caterer, Stadien und Veranstaltungsflächen. 

fiylo: Wie entstand die Idee zu ODO, und welches Problem wollten Sie damit lösen? 

Thies Bunkenburg: Die Idee ist über viele Jahre im operativen Alltag gereift, nicht am Reißbrett. Nach Jahrzehnten im Catering- und Veranstaltungsgeschäft ist uns aufgefallen, wie viel Möbelvielfalt allein durch Nutzungswechsel entsteht: derselbe Raum braucht morgens Sitztische für eine Tagung, mittags Stehtische für den Lunch-Empfang und abends einen Foodcounter oder eine Bar für den Ausklang. Jede dieser Funktionen wurde bislang mit eigenem Mobiliar bedient, mit entsprechendem Aufwand bei Lagerung, Transport und Logistik. ODO ist aus der Frage entstanden, warum das so sein muss. 

fiylo: Sie sprechen von Platz-, Zeit- und Kostenersparnis. Was bedeutet das konkret? 

Thies Bunkenburg: Das ist kein abstraktes Werbeversprechen, sondern folgt direkt aus der Bauteil-Logik: Ein Satz Beine und Rahmen ersetzt buchstäblich das, was früher vier oder fünf verschiedene Möbelstücke waren. Weniger Möbelvarianten bedeuten weniger Lagerfläche, weniger Transportfahrten und weniger Personalaufwand für Auf- und Abbau, gerade bei kurzfristigen Umbauten zwischen zwei Programmpunkten, wo klassisches Mobiliar schnell zum limitierenden Faktor wird. Und weil ein Grundsystem mehrere frühere Anschaffungen ersetzt, sinken auch die Investitionskosten gegenüber separat vorgehaltenem Mobiliar für jede Nutzungsform. 

fiylo: Welche Anforderungen stellen moderne Hospitality-, Event- und Cateringkonzepte heute an Ausstattung und Flexibilität? 

Thies Bunkenburg: Kurzfristigkeit und Wandelbarkeit sind die größten Treiber. Programme ändern sich, Formate werden gemischt, Räume müssen mehrfach am Tag umfunktioniert werden. Ausstattung, die nur eine Funktion kann, wird dem in vielen Fällen nicht mehr gerecht. Gefragt sind Lösungen, die mitdenken, ähnlich wie sich auch Raumkonzepte selbst zunehmend multifunktional entwickeln. 

Mehr über ODO und das modulare Tischsystem:
https://odosystem.de/ 

Instagram: https://www.instagram.com/odo_der_praktisch/

Mehr über fiylo:

Mit mehr als 2.000 aktuellen Location-Präsentationen auf www.fiylo.com betreiben wir seit 2007 unser Onlineportal für die Vermarktung von besonderen Veranstaltungsflächen in Deutschland und der Schweiz. Dabei bringen wir Suchende schnell, kostenfrei und direkt mit passenden Anbietern zusammen. Neben Eventlocations, Tagungsorten und Hotels finden Sie bei fiylo® auch Veranstaltungstechniker, Caterer und Speaker für Ihre Veranstaltung.

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