Wie strategisches Revenue Management und integrierte Vertriebssteuerung in der Hotellerie selbst in Premiumdestinationen neue Preisdimensionen ermöglichen.
In der internationalen Hospitality-Industrie entscheidet zunehmend die strategische Steuerung von Preispositionierung und Nachfrage über den wirtschaftlichen Erfolg eines Hauses. Dass selbst in einer etablierten Premiumdestination wie St. Moritz noch sichtbare Steigerungen erreichbar sind, zeigt das Beispiel des Grace La Margna. Das Fünf-Sterne-Hotel konnte im Zuge der Zusammenarbeit mit HotelPartner Revenue & Profit Management sein durchschnittliches Zimmerpreisniveau – insbesondere in nachfragestarken Perioden – nochmals deutlich anheben.
Als die Kooperation im August 2025 begann, befand sich das Luxushotel bereits in einer starken Ausgangsposition. Das erst vor wenigen Jahren eröffnete Haus hatte sich rasch im internationalen Luxusmarkt etabliert und verfügte über eine moderne technologische Infrastruktur sowie eine klar definierte Marktpositionierung. Ziel der Zusammenarbeit war daher kein klassischer Turnaround, sondern die gezielte Optimierung einer bereits sehr guten Performance. Im Zentrum stand dabei die strategische Weiterentwicklung von Angebotslogik, Preisstruktur und Distributionssteuerung.
In einer gemeinsamen Analysephase wurden Nachfrageverhalten, Marktpositionierung und Vertriebsarchitektur neu bewertet. Ziel war es, das erreichbare Preisniveau konsequent auszubauen und gleichzeitig operative Abläufe effizienter zu gestalten. Ein zentraler Hebel war dabei das abteilungsübergreifende Steuerungsmodell von HotelPartner. Revenue Management, Reservation, Sales und Marketing arbeiten in einer gemeinsamen kommerziellen Logik zusammen. Entscheidungen entlang der gesamten Vertriebskette können dadurch schneller, transparenter und konsistenter getroffen werden.
„Unsere Ausgangslage war bereits stark. Dennoch zeigte die Analyse, dass im Markt noch weiteres Preis- und Nachfragepotenzial vorhanden ist“, erklärt David Frei, General Manager des Grace La Margna St. Moritz. „Mit der Unterstützung von HotelPartner konnten wir unsere Preisstrategie deutlich präziser steuern und gleichzeitig die internen Prozesse effizienter gestalten.
Somit waren wir in der Lage, uns dank HotelPartner tatsächlich auf ein weiteres Level hochzuhieven. Uns selbst hätte schlussendlich der letzte Mut gefehlt. Darüber hinaus profitiert das gesamte Team von der Expertise dieses erfahrenen Dienstleisters.“
Die positiven Auswirkungen zeigten sich bereits in den ersten Monaten der Zusammenarbeit. Besonders während der nachfragestarken Winterperioden gelang es dem Hotel, das durchschnittliche Zimmerpreisniveau nochmals deutlich zu erhöhen. In einzelnen Peak-Phasen wurden sogar Preisniveaus erreicht, die selbst im internationalen Luxusmarkt von St. Moritz als aussergewöhnlich gelten.
Für Oliver Meyer, Gründer von HotelPartner Revenue & Profit Management, bestätigt das Projekt eine Entwicklung, die sich derzeit in vielen Premiumdestinationen beobachten lässt: „Im Luxussegment entscheidet zunehmend die strategische Preispositionierung über die wirtschaftliche Performance eines Hotels. Wer Nachfrage, Distribution und Pricing konsequent integriert steuert, kann selbst in etablierten Märkten neue Preisdimensionen erschliessen.“
Das Beispiel Grace La Margna zeigt zugleich, wie sich die wirtschaftliche Steuerung von Hotels verändert. Während früher einzelne Abteilungen weitgehend unabhängig voneinander arbeiteten, entstehen heute zunehmend integrierte Commercial-Strukturen. Revenue Management, Vertrieb, Marketing und Gästekommunikation werden gemeinsam gesteuert, um Marktchancen schneller zu nutzen. Gerade im internationalen Luxussegment gewinnt diese Entwicklung an Bedeutung. Die Nachfrage nach hochwertigen Hotelprodukten wächst weiterhin dynamisch. Gleichzeitig steigt der Wettbewerb durch neue Hotelprojekte weltweit. Für Betreiber wird es daher immer wichtiger, ihre Preisstrategie nicht nur an der Nachfrage, sondern auch an ihrer eigenen Marktposition konsequent auszurichten. Das Grace La Margna St. Moritz positioniert sich dabei bewusst als moderne Interpretation der klassischen Alpenluxushotellerie – mit ganzjährigem Betrieb, internationaler Gästestruktur und einer klar definierten Markenstrategie.
Bildquelle: FH Media & Consulting/Florian Hacke


