Fachkräfte und Digitalisierung entscheiden über die Zukunft der Hotellerie

Fachkräfte und Digitalisierung entscheiden über die Zukunft der Hotellerie

Hotellerie

Wirtschaftspolitiker diskutieren bei dem saarländischen Hospitality-Technologieanbieter SIHOT über Fachkräftemangel, Ausbildung und die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Standorts Schiffweiler. 

Die Unternehmensgruppe SIHOT, ein inhabergeführter und etablierter Anbieter von Hotel Management Software, hat Vertreter der CDU aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik zu einem Unternehmensbesuch empfangen. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Herausforderungen der Hospitality-Branche nach der Corona-Pandemie, die Gewinnung qualifizierter Fachkräfte, die Bedeutung internationaler Talente sowie die Auswirkungen der Digitalisierung auf Unternehmen, Mitarbeitende und Gäste. Zu Besuch bei der SIHOT-Gruppe waren der Bundestagsabgeordnete Roland Theis, der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Schiffweiler, Mathias Jochum, der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landesfraktion Christopher Salm sowie Susanne Tornes und Patrick Baltes. 

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Zum Auftakt stellte Jörg P. Berger die Unternehmensgruppe vor. Im anschließenden Dialog rückten die Herausforderungen des Arbeitsmarktes in den Mittelpunkt. Die Teilnehmer diskutierten die zunehmenden Schwierigkeiten bei der Gewinnung qualifizierter Mitarbeitender sowie die wachsende Bedeutung von Fachkräften. Gerade technologieorientierte Unternehmen und die Hotellerie seien zunehmend auf qualifizierte Fachkräfte angewiesen. Gleichzeitig werde die politische und gesellschaftliche Entwicklung Deutschlands im 

Ausland aufmerksam beobachtet und beeinflusse die Attraktivität des Standorts für hoch qualifizierte Talente. „Die Hotellerie und ihre Technologiepartner stehen heute in einem globalen Wettbewerb um Fachkräfte. Viele unserer Bewerber bringen jahrelange Erfahrung und hohe Qualifikationen mit. Um langfristig innovativ und wettbewerbsfähig zu bleiben, brauchen wir daher ein Umfeld, das Offenheit, Leistungsbereitschaft und Perspektiven fördert“, erklärt Jörg P. Berger, Vorstand der Unternehmensgruppe SIHOT.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Ausbildung des Branchennachwuchses. Die Gesprächspartner diskutierten die Anforderungen an moderne Ausbildungs- und Studienmodelle sowie die Frage, wie Unternehmen junge Talente frühzeitig für die Hospitality- und Technologiebranche begeistern können. SIHOT beschäftigt regelmäßig Auszubildende und Studierende und sieht die gezielte Förderung von Nachwuchskräften als wesentlichen Bestandteil nachhaltiger Unternehmensentwicklung. Die Digitalisierung der Arbeitswelt wurde ebenfalls intensiv beleuchtet. Dabei ging es sowohl um die Auswirkungen steigender Digitalisierungsgrade im öffentlichen Sektor als auch um die Veränderungen innerhalb der Hotellerie. Carsten Wernet, Vorstand der Unternehmensgruppe SIHOT, fügt hinzu: „Die Erwartungen von Gästen orientieren sich immer stärker an den digitalen Erlebnissen, die sie aus anderen Lebensbereichen kennen. Hotels müssen deshalb Prozesse vereinfachen, Daten intelligent nutzen und gleichzeitig die persönliche Gastfreundschaft stärken. Technologie ist dabei kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug für bessere Gästeerlebnisse und effizientere Abläufe.“

Neben den Branchenthemen wurden darüber hinaus klassische wirtschaftspolitische Fragestellungen wie Bürokratieabbau, Innovationsförderung oder die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland erörtert. Einigkeit bestand darüber, dass Unternehmen, Politik und Bildungseinrichtungen künftig noch enger zusammenarbeiten müssen, um die Herausforderungen der digitalen Transformation erfolgreich zu bewältigen.


Bildquelle: Unternehmensgruppe SIHOT


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