Geschrieben von Uli Beineke, Mittwoch, 28. März, 2018

Vereinfachtes Printmarketing dank Web2print-Systeme

Die Beschaffung von gedruckten Marketingmaterialien kann aufwändig sein – muss sie aber nicht. Web2print-Systeme ermöglichen ein schnelles und fehlerfreies Handling.

(PREGAS/ Uli Beineke) Die Digitalisierung ist in allen Wirtschaftsbereichen in vollem Gange. Prozesse werden automatisiert, Computer lösen Probleme durch Künstliche Intelligenz selbstständig, und gerade in der Kommunikation und im Marketing scheint es, als spiele sich alles nur noch in der digitalen Welt ab. Aber der Blick in die Praxis zeigt, dass viele Unternehmen aus Hotellerie und MICE weiterhin gezielt auf die Möglichkeiten hochwirksamen Printmarketings setzen. Sie wollen ihre Gäste haptisch erreichen und sie individuell bedienen, sei es über die hochwertig gestaltete Weihnachtskarte, über den Katalog mit Angebot oder über das Mailing zu einem besonderen Event. Kaum ein erfolgreiches Unternehmen verzichtet auf diese Maßnahme. Print gehört bei ihnen, das zeigt die Erfahrung, fest in die Marketing- und Kommunikationsstrategie.

Das Besondere an Print ist, dass die Übergänge in die digitale Welt fließend sind. Zum einen lassen
sich im crossmedialen Sinne Kombinationen schaffen, mit denen beispielsweise ein postalisches
Mailing an Stammgäste mit einer individualisierten Web-Plattform verbunden wird. Das schafft
höchste Effektivität und bedient mit einer Aktion gleich die beiden Kanäle.

Zum anderen, und das ist ein wichtiger Punkt im internen Handling der Printprodukte, lassen sich die
Prozesse so weit digitalisieren, dass kaum eine Arbeitsbelastung entsteht, um Werbemittel zu
erstellen und zu bestellen. Als Web2print werden Systeme bezeichnet, in denen Kunden online alle
ihre Drucksachen verwalten, bearbeiten und bestellen können. So sind beispielsweise alle
Druckdaten eines Unternehmens in dem System hinterlegt, von der Visitenkarte bis hin zur
Unternehmensbroschüre. Auf diese Weise ist ein Web2print-System so etwas wie das digitale Lager
für Vorlagen und Muster, die vor Veränderung generell geschützt und jederzeit per Klick bestellbar
sind, sich aber von bestimmten Personenkreisen auch anpassen lassen.

Ein neuer Mitarbeiter braucht Visitenkarten? Kein Problem, in der Vorlage wird einfach der Name
eingetragen und für künftige Bestellvorgänge gespeichert. In der Broschüre muss etwas ergänzt
werden? Auch kein Problem bei Web2print! Ein solches System erleichtert den Umgang mit allen
Printprodukten ganz erheblich. Es ist zur Anpassung von Materialien keine umfassende grafische
Dienstleistung mehr notwendig, die Geld und Zeit kostet und weitere Abstimmungszyklen erfordert.
Über das System lässt sich diese Anforderung schnell abwickeln.

Diese Möglichkeit, die spezialisierte Druckereien ihren Kunden anbieten, erweitert die
Prozessautomatisierung und Digitalisierung in Hotellerie und MICE-Business und kommt den
Wünschen von Unternehmen und Mitarbeitern entgegen, Strukturen so schlank wie möglich zu
halten: digitalisiertes Printmarketing, könnte man sagen. Vor allem, weil einige Druckereien Systeme
auch individuell programmieren und damit auf ein Unternehmen zuschneiden können.

Diese Vereinfachung in den Arbeitsabläufen ist ein relevanter Wettbewerbsvorteil. Es können alle
Materialien schnell und prozesssicher zu einem bestimmten Zeitpunkt bestellt werden; eine eigene
Lagerhaltung ist nicht nötig, da das System einen ständigen Überblick über die Bestände gibt.


Image (adapted) by Pixabay


 

Über den Gastautor:

Uli_Beineke_neu

Uli Beineke ist geschäftsführender Gesellschafter von Das Druckhaus Beineke Dickmanns in Korschenbroich im Rhein-Kreis Neuss. Die inhabergeführte und auf nachhaltige und umweltfreundliche Produktion spezialisierte Druckerei ist für Unternehmen professioneller Ansprechpartner bei allen Fragestellungen rund um Gestaltung, Druck und Verarbeitung und Partner der Hospitality Sales and Marketing Association (HSMA), einem Fach- und Führungskräfteverband der Hotellerie. Weitere Informationen: www.das-druckhaus.de

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