PREGAS Presseportal, Dienstag, 14. Mai, 2013

Winzer im Dreiländereck präsentieren sich gemeinsam – Ministerin Rehlinger bei Gründungsfeier

(PREGAS) „Gemeinsam stärker“ – unter diesem Motto wollen die Winzer im Dreiländereck die Weinregion Mosel gemeinschaftlich präsentieren. „Terroir Moselle“ heißt das grenzübergreifende Kooperationsprojekt, das bereits 2010 aus der Taufe gehoben wurde mit dem Ziel, die Vermarktung des Moselweins zu verbessern. Am heutigen Montag wurde diese Zusammenarbeit der Winzer im Moseltal mit der Gründung der Europäischen Wirtschaftlichen Interessenvereinigung (EWIV) auf stabilere Beine gestellt.

„Ich bin überzeugt, dass es in diesem Rahmen gelingen wird, das Image des Moselweins zu stärken und ihn zu einer international bekannten Marke zu machen“, so die saarländische Ministerin für Umwelt und Verbraucherschutz, Anke Rehlinger, bei der Gründungsfeier in Schengen. Eine neue Vermarktungsstrategie, die die deutschen, französischen und luxemburgischen Winzerverbände und Initiativen mit  „Terroir Moselle“ bereits angestoßen haben, soll die Moselregion und ihre 4000 Winzer vom französischen Toul bis nach Koblenz in den Fokus rücken. „Ein schier unüberschaubar gewordenes, weltweites Angebot an Weinen, viele aus industrieller Produktion, lenken den Blick vieler Verbraucherinnen und Verbraucher wieder auf regionale Produkte. Deshalb bin ich sicher, dass sich die Moselregion gegenüber anderen großen Anbaugebieten behaupten kann“, so die für Weinbau zuständige Ministerin weiter.

Die EWIV wird die mit dem EU-geförderten Projekt „Terroir Moselle“ begonnenen Aktivitäten weiterführen. Zwei Themen sollen zunächst im Vordergrund stehen: Entwicklung eines grenzüberschreitenden weintouristischen Angebotes für Gäste der Großregion und Aufbau eines Winzernetzwerkes  in den drei Ländern.

Hintergrund:

„Terroir Moselle“ wird aus dem LEADER-Programm der EU gefördert. Flächenmäßig betrachtet umfasst das Projekt das deutsche Weinanbaugebiet Mosel, mit den Rebflächen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland, den luxemburgischen Weinbau sowie die beiden französischen Weinbauregionen Côtes de Toul und AOC Moselle in Lothringen.

20 Institutionen aus den drei Ländern haben sich in das Projekt eingebracht. Neben dem Saarländischen Winzerverband e.V. und der Gemeinde Perl ist von saarländischer Seite auch die Landwirtschaftskammer für das Saarland Partner dieses Projektes.

Quelle: Saarland.de – Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

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