PREGAS Presseportal, Mittwoch, 25. September, 2013

Saarländischer Tag der Schulverpflegung: Ministerin Rehlinger bei Vertragsunterzeichnung mit Anbietern von Schulessen

(PREGAS) „Gute Schulverpflegung ist eine wichtige Grundlage für erfolgreiches Lernen am Nachmittag“, hob Verbraucherschutzministerin Anke Rehlinger hervor und freute sich, dass am heutigen Tag der Schulverpflegung vier saarländische Anbieter von Schulessen einen Vertrag mit der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zur Zertifizierung ihres Angebots unterzeichnet haben. Mit Abschluss der Zertifizierung hat das Saarland damit neun zertifizierte Anbieter für Schulverpflegung und dürfte somit Spitzenreiter im bundesweiten Vergleich sein.

„Die Ernährung unserer Kinder hat einen hohen Stellenwert. Wir wollen, dass sie sich gesund ernähren und in den Schulen den ganzen Tag fit und leistungsfähig sind. Die Bereitschaft so vieler Caterer im Saarland, sich zertifizieren zu lassen, zeigt mir, dass sie die Bedeutung einer ausgewogenen Schulverpflegung erkannt haben und ihnen die Gesundheit unserer Kinder am Herzen liegt“, lobt Rehlinger bei der Vertragsunterzeichnung im Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. „Eine ausgewogene und qualitativ hochwertige Schulverpflegung sicherzustellen, ist eine komplexe Aufgabe. Ich bin deshalb froh, dass wir die Vernetzungsstelle Schulverpflegung haben, die die Caterer und alle Beteiligten dabei berät und unterstützt“, so die Ministerin.

Auf Initiative von Ministerin Rehlinger und Bildungsminister Ulrich Commerçon müssen die Anbieter von Schulessen im Saarland seit diesem Schuljahr die Qualitätsstandards der DGE verpflichtend einhalten – hier ist das Saarland deutschlandweit Vorreiter. In diesem Zusammenhang müssen die Schulen so genannte Leerlisten zur Überprüfung ihrer Speisenpläne ausfüllen. Anhand der Listen werden die Lebensmittelhäufigkeiten überprüft. Wird eine Schule von einem von der DGE zertifizierten Caterer beliefert, so muss die Leerliste nicht ausgefüllt werden, die Überprüfung des Speisenplans erfolgt dann durch die DGE. Da dies den Schulen Arbeit abnimmt, ist die Nachfrage nach zertifizierten Anbietern gestiegen.  Darüber hinaus hilft die Zertifizierung den Unternehmen bei ihrer eigenen Qualitätssicherung, und viele Anbieter möchten damit auch ihr Engagement für eine gute Schulverpflegung dokumentieren.

Hintergrund:

Speisenanbieter, die sich von der DGE zertifizieren lassen möchten, müssen die Lebensmittelhäufigkeiten einhalten, die sich immer auf 20 aufeinanderfolgende Verpflegungstage beziehen (beispielsweise  8x Fleisch in 20 Tagen, 20x Gemüse).

Darüber hinaus werden anhand der Bestellscheine der Speisenanbieter die eingesetzten Lebensmittel überprüft, beispielsweise ob Rapsöl verwendet wird.

Weitere Infos hier: http://www.schuleplusessen.de/qualitaetsstandard/zertifizierung/caterer-zertifizierung.html

Die Pflicht der Anbieter im Saarland, die Qualitätsstandards der DGE einzuhalten, ist  nicht an eine Zertifizierung gebunden.

Quelle: Saarland.de – Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

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