PREGAS Presseportal, Donnerstag, 23. April, 2020

Schokolade nun schon aus dem 3D Drucker?

Der 3D Druck Markt ändert und verbessert sich ständig. Neue Materialien kommen hinzu, die mit dem 3D Drucker ausgedruckt werden können. Wurde vergleichsweise bisher von einem CNC Fräsen lassen gesprochen, können stattdessen Drucker bereits ganze Metallteile 3D drucken. Diese Form „CNC Fräsen lassen“ ist bewusst gewählt, da Firmen nicht selbst fräsen beziehungsweise den 3D Druck Metall selbst machen müssen. Denn es gibt Dienstleister, die das kostengünstig und eben nur mal sporadisch erledigen können. Das spart Investitions- und laufende Kosten für ein Unternehmen. Nun gibt es eine interessante Nische in der Lebensmittelbranche, die das ebenso anzuwenden scheint. Ein Schweizer Hersteller macht dies, der nachstehend vorgestellt wird.

Himmlischer Genuss aus dem 3D Drucker

Die Schweiz ist für ihren Tourismus, großen Industrieunternehmen wie ABB und Tetra Pak aber auch für köstliche Schokolade bekannt. Nestlé und Lindt sind die bekanntesten Hersteller und Anbieter. Nun gibt es die Firma Chocolatier Barry Callebaut, die dem großen Schokoladenhersteller Nestlé im Bereich Design unter die Arme greift. Weiterer Kunden sind übrigens Hershey und Unilever. Mit diesem 3D Druck Verfahren werden interessante Gebilde und Kreationen aus Schokolade gedruckt. Das Ganze findet in einem Druckstudie namens Mona Lisa statt, welches weltweit seines Gleichen sucht. Es seien nämlich Ausdrucke zu erzielen, die maßstabgetreu sind. Diese neuartigen Formen gehen sonst mit keiner Pressform, die Nestlé beispielsweise im eigenen Hause in den jeweiligen Schokoladenmaschinen hat. Das ist eine wichtige Unterstützung, denn das Auge der Kunden ist schließlich mit. Die Produzenten möchten damit erreichen, dass noch mehr Kunden begeistert und somit angezogen werden. Die Firma hat einen innovativen Durchbruch geschafft, der damit neue Bereiche erobern wird. Dass das Unternehmen für solche Überraschungen stets gut ist, hat sie bereits mit ihrer innovativen rosafarbene Ruby-Schokolade gezeigt. Diese alternative Schokolade, die ohne Milch sowie heller und dunkler Schokolade auskommt, ist ein besonderer Augenschmaus.


Leistung, die überzeugt und neue Geschäftsfelder erschließen wird

Das Unternehmen Chocolatier Barry Callebaut stellt zudem heraus, dass mit dem Verfahren 1.000 Teile gleichzeitig gedruckt werden können. Das ist aufgrund der Komplexität und der Druckzeit ein deutlicher Pluspunkt. Ein weiterer wichtiger Vorteil ist, dass gerade die kreativen Konditoren solche Kreationen erhalten, die sie selbst umwerfend finden werden. Gerade diese Zielgruppe tut sehr viel, um individuelle Kundenwünsche zu bedienen. Als wichtigstes Beispiel sind große Feierlichkeiten wie Hochzeiten, runde Geburtstage oder auch Firmenfeste zu nennen. Sind solche Ausdruck sehr personalisiert, ist das ein weitere Kaufanreiz, der sich sicherlich gut bezahlen lässt. Aber auch die kleinen regelmäßigen Leckereien wie Heißgetränke, Süßigkeiten, Gebäck und weitere Desserts sind zu verfeinern, dass sie ein richtiger Hingucker werden.

Zwar ist Kakao teurer geworden, aber der Bedarf an leckerer Schokolade nicht. Sie sehen deswegen ein Wachstum zwischen 2019 bis 2023 um satte 19,97 Milliarden US-Dollar. Dieser Anstieg soll gerade durch solche Innovationen weiter angefacht werden. Das ist nun möglich. Das Verfahren ist einer breiten Masse zugänglich geworden. Zuvor waren zwar 3D Druckverfahren im Schokoladenbereich bekannt und machbar, aber nicht so produktiv einsetzbar wie jetzt. Laut dem Unternehmen fängt es zunächst in ausgewählten europäischen Ländern an, um sich dann folgend in anderen Ländern weiter auszubreiten.


Bildquelle: Pixabay


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