Jörg Peil, Donnerstag, 22. November, 2018

Lange Gesichter bei den Gästen vermeiden: Netzwerke im Hotel modernisieren

(PREGAS/Peil) Eine komplexe Mediennutzung ist heute die Realität: viele Geräte, viele Programme, viele Services – und das alles über das Internet. Hoteliers müssen sich darauf einstellen eine hohe Geschwindigkeit und Stabilität gewährleisten.

Was wollen Hotelgäste? Sie möchten sich zuhause fühlen, guten Service genießen und sich entspannen. Das gilt für Privat- wie Geschäftsreisende gleichermaßen. Gerade nach einem stressigen Tag wollen Business-Gäste, zum Beispiel nach einer Konferenz, unter anderem Multimedia-Angebote in Anspruch nehmen, das zeigt die Praxis immer wieder. Mediennutzer wollen Filme, Serien, Nachrichten, Sport, Musik, Reportagen und, und, und nicht mehr zu festen Zeitpunkten von einem festen Gerät – am besten noch verbunden mit einem Speichermedium – genießen, sondern frei entscheiden, welches Angebot sie wann auf welchem Empfangsgerät und von welchem Platz aus auswählen möchten.

Das bedeutet: Wenn das Gast abends aufs Zimmer kommt, möchte er vielleicht über sein Tablet in der Badewanne Videos schauen, während aus den Zimmerlautsprechern sein bevorzugtes Radioprogramm aus dem Netz schallt. Nach der kurzen Auszeit chattet er vielleicht übers Mobiltelefon mit der Familie, um sich dann auf den Server seines Unternehmens einzuloggen und später einen Film über einen Streaming-Dienst auf dem Fernseher anzusehen.

Diese Mediennutzung ist heute die Realität: viele Geräte, viele Programme, viele Services – und das alles über das Internet. Denn der gesamte Empfang funktioniert nur noch digital, will heißen, die Internetverbindungen sind dauerhaft für höchste Einsätze gefordert. Aber, und jetzt kommt der Knackpunkt: Nicht alle Netzwerke bieten die notwendigen Voraussetzungen dafür. Die Praxis zeigt immer wieder, dass die Leistungsfähigkeit der Verbindungen oftmals nicht ausreicht. Und dann ist die Enttäuschung groß, wenn das Bild ruckelt, die Downloads gefühlte Ewigkeiten dauern und Live-Übertragungen immer wieder unterbrochen werden. Wer also beispielsweise auf eine Download-Geschwindigkeit von 150 Mbit pro Sekunde Wert legt, um Filme rasend schnell zu streamen oder Musik aus Web Shops zügig auf der Festplatte zugänglich zu machen, und zugleich über einen internationalen Dienst Sportübertragungen live in höchster Qualität sehen möchte, muss die entsprechenden Leitungen bereitstellen.



Vor allem in Hotels ist die Leistungsfähigkeit der Verbindungen entscheidend. Denn „unser“ Geschäftsmann ist nicht der einzige Gast, der diese Angebote in Anspruch nehmen will. Daraus folgt, dass auf vielen Zimmern zugleich das Internet genutzt wird – damit werden die Leitungen zur gleichen Zeit regelmäßig stark belastet.

Dann kommt das Problem: Wenn das Netzwerk dies nicht aushält, gibt es lange Gesichter bei den Gästen, was wiederum zum Nachteil eines Hotels ist. Um alle Möglichkeiten modernen Entertainments zu nutzen und die Gäste zufrieden zu stellen, kann daher eine Netzwerkmodernisierung notwendig sein. Glasfaser-Technologie bildet die Grundlage für die umfangreichen Vorteile eines Multimedia-Anschlusses (MMA). Die digitalen Signale werden vom Übergabepunkt im Keller des Hotels über das Hausverteilernetz in die Zimmer weitergeleitet. Oder auch das innovative PowerLAN. Dies bezeichnet eine Technik, die vorhandene elektrische Leitungen zum Aufbau eines lokalen Netzwerks zur Datenübertragung nutzt, sodass keine zusätzliche Verkabelung notwendig ist. Über Adapter lassen sich Daten mit bis zu 1200 Mbit pro Sekunde mit einer Reichweite von bis zu 300 Metern übertragen. Das macht den einwandfreien Empfang aller Daten möglich und lässt keine Lücken in der Übertragung zu.

Hoteliers und MICE-Unternehmer sollten sich vor allem vor Augen führen, dass der Aufwand einmalig bleibt: Wer sich einmal technisch neu aufstellt, ist viele Jahre vorne mit dabei und kann seine Gäste dauerhaft mit hohen Geschwindigkeiten und Stabilität bei allen Internetservices begeistern.


Über den Autor

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Jörg Peil ist Mit-Gründer und -Geschäftsführer der Telkotec GmbH. Das Unternehmen ist der größte Servicepartner für Unitymedia in Deutschland. Der Kabelnetzspezialist aus Brilon mit weiteren Standorten in Mönchengladbach und Marburg deckt für Unitymedia die vollständige Installation und Entstörung in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens und Hessens ab. Rund 400 Mitarbeiter nehmen monatlich etwa 10.000 Neuinstallationen vor und bearbeiten mehrere 1000 Störungsfälle.


Image (adapted) Pixabay


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