Geschrieben von PREGAS Presseportal, Montag, 21. Dezember, 2015

„Modernisiertes Skigebiet Oberjoch ist Aushängeschild für den Tourismus in Bayern“ – Drei neue Bergbahnen offiziell in Betrieb genommen – Größtes Winter-Neubauprojekt 2015

(PREGAS) Mit viel Prominenz aus Politik, Tourismus, Sport und Gesellschaft haben die Bergbahnen Hindelang-Oberjoch die Modernisierung des Skigebietes Oberjoch gefeiert und die Bahnen offiziell in Betrieb genommen. Die feierliche Einweihung nahm der katholische Prodekan Karl-Bert Matthias zusammen mit der evangelischen Pfarrerin Antje Pfeil-Birant vor. Vorwiegend heimische Unternehmen bauten im höchstgelegenen Ortsteil der Gemeinde Bad Hindelang (Allgäu) in den vergangenen sechs Monaten neue Funktionsgebäude sowie auf bestehenden Trassen drei neue Bergbahnen, die jeweils 2.800 Personen pro Stunde befördern können. Erstmals transportieren die Bergbahnen im Winter jetzt auch Fußgänger. Optimiert wurde die Beschneiungstechnik – die Leistung der neuen Pumpstationen wurde zum Beispiel um mehr als 100 Liter/Sekunde verbessert.

Mit einer Investitionssumme von 23 Millionen Euro ist die Modernisierung des auf 1200 Meter gelegenen, 100 Hektar großen Wintersportgebiets das größte Winter-Neubauprojekt in Deutschland im Jahr 2015. 7,1 Millionen Euro steuerte das Land Bayern aus einem Seilbahn-Förderprogramm bei, von dem in erster Linie kleinere Wintersportbetriebe profitieren sollen. Der Bau der Iseler-Bahn im Jahre 2001 war die bislang letzte Modernisierung von Liften oder Bahnen in Oberjoch, in dem 1943 der erste Schlepplift Deutschlands in Betrieb ging –  seither gilt das Skigebiet Oberjoch als „Wiege des Deutschen Skisports“.

Der Bayerische Wirtschafts- und Tourismusstaatssekretär Franz Josef Pschierer lobte die Modernisierung auf bestehenden Trassen „im Einklang mit der Natur“ und nannte das modernisierte Skigebiet Oberjoch „ein Aushängeschild für den Tourismus in Bayern“. Pschierer unterstrich die große Bedeutung der Branche für Bad Hindelang und nannte die Finanzspritze des Freistaates Bayern für dieses Neubauprojekt „eine Investition in einen zukunftsfähigen Ganzjahres-Tourismus“, die Arbeitsplätze und Wohlstand in dieser Urlaubsregion sicherten. „Ohne moderne Infrastruktur ist es zudem nicht möglich, diese Tourismuszahlen zu erreichen“, sagte Pschierer.

Mit rund einer Millionen Übernachtungen pro Jahr zählt der Allgäuer Urlaubsort zu den beliebtesten Reisezielen Bayerns. Dies entspricht einer Wertschöpfung von mindestens 100 Millionen Euro pro Jahr. In Bad Hindelang gibt es rund 600 Beherbergungsbetriebe, etwa 80 Prozent der Einwohner leben direkt oder indirekt vom Tourismus.

„Unsere Bergbahnen sind der Motor des Tourismus in Bad Hindelang. Betreffend unserer Wettbewerbsfähigkeit und herausragenden Stellung als Familien-Skigebiet war die naturverträgliche und sozialverträgliche  Modernisierung für uns von zentraler Bedeutung“, sagte Adalbert Martin, Bürgermeister von Bad Hindelang und Aufsichtsratsvorsitzender der Bergbahnen Hindelang-Oberjoch AG.

„Unsere Vorgänger haben in den vergangenen Jahren bereits wertvolle Pionierarbeit geleistet. Wir haben nun den letzten großen Schritt vollendet. Diese technische und hydraulische Modernisierung des Skigebiets wird uns für die kommenden Jahre einen weiteren großen Entwicklungsschub geben“, sagte der Vorsitzende der Bergbahnen Hindelang-Oberjoch AG, Eric Enders. Er bedankte sich bei den zahlreichen Förderern, Helfern und Fürsprechern. Ein Sonderlob erhielten die Angestellten der Bergbahnen: „Was mein Team in diesem Jahr während und außerhalb der Dienstzeit geleistet hat, war überragend.“

Kontakte    
Bergbahnen Hindelang-Oberjoch AG
Passstraße 44
87541 Hindelang-Oberjoch
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E-Mail:  info@bergbahnen-hindelang-oberjoch.de
Internet: www.bergbahnen-hindelang-oberjoch.de

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