Geschrieben von PREGAS Presseportal, Montag, 10. März, 2014

Tourismusbörse Berlin: Saarland sieht Chancen durch Kurztrips

(PREGAS) Im Trend zum Kurzurlaub liegt eine Chance für den saarländischen Tourismus. Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger sagte bei der Internationalen Tourismusbörse ITB in Berlin, dies werde man beim Marketing künftig noch stärker berücksichtigen.

„Kurzurlaub Saarland – überraschend viel drin“ ist das diesjährige Motto des Saarlandes auf der ITB und im bundesweiten Marketing. Deutschland bleibe das beliebteste Reiseziel der Deutschen, sagte die Ministerin, das Saarland habe gute Chancen, davon zu profitieren: „Jeder dritte Bundesbürger verbringt seinen Urlaub im eigenen Land, und immer mehr Deutsche teilen sich ihren Jahresurlaub in mehrere Kurztrips ein.“ Nach einer Einschätzung der Gesellschaft für Konsumforschung stehe der Reisebranche ein Boomjahr bevor, bis Ende Januar hätten die Reisebüros bereits Buchungen im Wert von 4,4 Milliarden Euro registriert.

Rehlinger: „Das Saarland bietet aufgrund seiner geografischen Lage eine große Erlebnisvielfalt auf kleinstem Raum. Mit über 60 Premiumwanderwegen, dem herausragenden Saar-Hunsrück-Steig, einem 1.500 Kilometer langen Radwegenetz, zwei attraktiven Badeseen sowie einer lebendigen Museumslandschaft und Industriekultur hat unser Bundesland viel zu bieten. Gekrönt wird das Urlaubserlebnis durch die hervorragende saarländische Küche.“
Die letztjährige Gästebefragung hat bestätigt, dass Besucherinnen und Besucher mit dem Saarland gutes Essen und Natur verbinden. Die Gäste wissen, dass man hier gut Wandern und Radfahren kann. Die meisten wollen wiederkommen und geben an, dass sie das Saarland als Urlaubsregion auch weiterempfehlen wollen.

Durch die Nachbarschaft zu Frankreich und Luxemburg ließen sich einzigartige Städtetrips kombinieren, so die Ministerin: „Ausgehend von der Landeshauptstadt Saarbrücken oder der Festungsstadt Saarlouis liegen in rund einer Autostunde Entfernung die französischen Städte Metz, Straßburg, Nancy, die Metropole Luxemburg und das historische Trier.“

Auch im Gesundheits- und Medizintourismus will sich das Saarland weiterentwickeln. Das Wirtschaftsministerium ist mit Unterstützung eines Fachbeirats dabei, ein Entwicklungskonzept und eine Umsetzungsstrategie zu erarbeiten. Um die regionale Tourismuswirtschaft als Ganzes voran zu bringen, muss laut Wirtschaftsministerin trotz aktuell positiver Zahlen fortlaufend an der Qualität des touristischen Angebots und des Service weitergearbeitet werden. „Die Ansprüche der Gäste an Qualität, Komfort und Erlebnisdichte werden immer höher. Zudem werden die Reisenden älter, was den Komfortanspruch und die Bedürfnisse erhöht“, erklärte sie. Qualitätssicherung bleibe daher ein wichtiges Ziel für den saarländischen Tourismus. Dies gelte nicht nur für Hotellerie und Gastronomie. Kundenorientierung sei auch wichtig bei Kultur- und Freizeiteinrichtungen. Ein wirkungsvolles Instrument sei das Qualitätsmanagement-Projekt „ServiceQualität Deutschland“, ein Schulungsprogramm für touristische Dienstleister, im Rahmen dessen Seminare von der Tourismuszentrale Saarland angeboten werden.

Hintergrund

Mit 2,57 Millionen Gästeübernachtungen und über 880.000 Gästeankünften in gewerblichen Unterkunftsbetrieben im vergangenen Jahr hat das Saarland so viele Gäste wie noch nie zuvor beherbergt. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung der Übernachtungen von 12,6 Prozent (Bundesschnitt: + 1,1 Prozent). Gleiches gilt für die Gästeankünfte. 2013 wurden 12,8 Prozent mehr gezählt als 2012 (Bund: + 1,6 Prozent).
Trotz Schuldenbremse und Sparzwängen hat sich das Wirtschaftsministerium dafür eingesetzt, auch im Jahr 2014 den Ansatz für die Tourismusförderung im Landeshaushalt auf gleichem Niveau zu halten, so dass wieder 13 Millionen Euro EU- und Landesmittel zur Verfügung stehen.
Die regionalwirtschaftlichen Effekte durch den Tourismus sind im Hinblick auf Steuereinnahmen, Arbeits- und Ausbildungsplätze durch die Analysen der Sparkassen-Tourismusbarometer aus den letzten Jahren belegt. So geben im Durchschnitt Übernachtungsgäste 122,60 Euro und die Tagesgäste 27,90 Euro pro Tag aus. Die jährlichen Umsätze im Tourismus betragen 1,3 Milliarden Euro, und 32.000 Arbeitsplätze sind direkt oder indirekt vom Tourismus abhängig.

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Wolfgang Kerkhoff
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