Geschrieben von PREGAS Presseportal, Dienstag, 3. Juni, 2014

Minister Jost unterstützt Imagekampagne für die Milch – Zuwendungsbescheid über 64.000 Euro für die Landesvereinigung Milchwirtschaft

(PREGAS) Mehr als 30 Länder feiern einmal im Jahr den Internationalen Tag der Milch. Im Saarland findet dieser Tag diesmal aus organisatorischen Gründen nicht am 1. Juni, sondern im Rahmen einer „Mini-WM“ in Saarlouis erst am 2. Juni statt. Hierbei spielen insgesamt 32 Schulmannschaften der Geburtsjahrgänge 2002 und 2003 – bei dem der Spielplan der WM 2014 nachgespielt wird  – „ ihren Fußball-Weltmeister“ aus. Die Landesvereinigung der Milchwirtschaft nutzt die Veranstaltung, um auf die Bedeutung der Milch und Milchprodukte für unsere Ernährungunter dem Motto „Milch und Sport – ein unschlagbares Team“ hinzuweisen.

„Doch Milch ist nicht nur für Kinder und Jugendliche ein gesundes Lebensmittel“, unterstrich der Minister für Umwelt und Verbraucherschutz, Reinhold Jost, der den Tag der Milch zum Anlass nahm, um einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 64.000 Euro an die Vertreter der Landesvereinigung der Milchwirtschaft, Richard Schreiner (stv. Vorsitzender) und Ernst Ehrmanntraut (Geschäftsführer), zu überreichen. Die Mittel sind Teil des Umlageaufkommens 2014, mit dem die Landesvereinigung finanziert wird. Auf der Grundlage des Milch- und Fettgesetzes sind Molkereien und Milchsammelstellen zur Zahlung einer Umlage (1,28 Euro je Tonne angelieferter Milch) an das Land verpflichtet.
 
„Das Saarland ist ein Milchland“, betonte der Minister. Die Milchviehhaltung sei eine tragende Säule der saarländischen Landwirtschaft. „Unsere Milch ist ein qualitativ hochwertiges Grundnahrungsmittel, das viele Nährstoffe liefert, die der Mensch zum Leben braucht“, so Jost, „und diese Qualität muss auch ihren Preis haben.“
Mit einem jährlichen Umsatz von ca. 38 Millionen Euro stellt die Milchproduktion im Saarland den größten Teil im Veredlungsbereich dar. Von den etwa 400 landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieben, die es im Saarland noch gibt, leben derzeit 195 von der Milcherzeugung; sie erzielen mehr als 50 % des bäuerlichen Einkommens. Die Struktur der saarländischen Milchviehbetriebe kann sich sehen lassen: Mit einer durchschnittlichen Milchquote von 480.000 kg/Betrieb liegt das Saarland im bundesweiten Vergleich an vorderer Stelle. In keinem anderen Bundesland hat sich der Strukturwandel so schnell und tiefgreifend vollzogen.

Medienkontakt
Sabine Schorr
Pressesprecherin
Telefon: (0681) 501-4710
E-Mail: s.schorr@umwelt.saarland.de
Internet: http://www.saarland.de





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