Geschrieben von Redaktion, Donnerstag, 9. April, 2015

25 Jahre Gesundheitstourismus in Mecklenburg-Vorpommern – Bädertag 2015

(PREGAS) In Ahrenshoop hat der diesjährige Bädertag unter dem Motto „Ein Vierteljahrhundert Gesundheitstourismus in Mecklenburg-Vorpommern“ stattgefunden. „Unser Land ist ein ganz besonderer Standort für Erholung und Genesung. Vor allem in den vergangenen 25 Jahren hat sich eine Menge getan. Dennoch hatten wir zum Zeitpunkt der Wende 1990 gegen­über den Kur- und Erholungsorten im westlichen Teil des vereinten Deutschlands einen enormen Nachholbedarf im Hinblick auf die bestehende Infrastruktur und die Qualität der Angebote. Wir können mit Stolz heute sagen: Dieser Aufholprozess ist längst geschafft. Die Entwicklung ist und war allerdings kein Selbstläufer. Wir müssen uns stetig weiterentwickeln, um im Wettbewerb mit anderen mithalten zu können“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus am Donnerstag vor Ort.

Gesundheitstourismus weiter ausbauen – Potential vorhanden

Wirtschafts- und Tourismusminister Glawe warb dafür, insbe­son­dere das Angebot im Gesundheitstourismus weiter auszu­bauen. „Dazu gilt es, die durchaus bestehenden vielfältigen Angebote vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Erwar­tungen und Anforderungen weiter aufeinander abzustimmen und miteinander zu verbinden. Jedes Unternehmen im Gesundheitstourismus hat seine Kernkompetenzen, aber für den Kunden ist das Gesamtangebot entscheidend. Hierfür sind Kooperationen – zum Beispiel zwischen Universitäts­kliniken, Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen und Hotels – notwendig, um Wellness und Gesundheitsförderung zu verbinden“, forderte Glawe. Etwa 16 Prozent unserer Gäste sind Gesundheitstouristen.

Ídeale Voraussetzungen für das Kur- und Bäderwesen

Der Gesundheits- und Wohlfühlsektor unseres Landes mit seinen zahlreichen Hotel- und Wellnessanlagen sowie seinen Krankenhäusern und Rehakliniken und den über 60 prädikatisierten Kur- und Erholungsorten hat sich zu einem der modernsten und leistungsfähigsten in ganz Europa entwickelt. In der Gesundheitswirtschaftsbranche unseres Landes arbeiten mehr als 100.000 Menschen. Die Potentiale von Hochleistungsmedizin und Biotechnologie werden auf dem neuesten Stand und umfangreich genutzt. „Mecklenburg-Vorpommern steht für Qualität. Das alles sind ideale Voraussetzungen für das Kur- und Bäderwesen, das sich heute mit einem modernen Gesicht zeigt“, so Glawe weiter. Mecklenburg-Vorpommern kann mit den natürlichen Voraus­setzungen, insbesondere den Heilmitteln wie Kreide, Sole, Moor und dem Seeklima ebenso punkten.

Neue Zielgruppen für MV begeistern

Die heutigen Kurhäuser und Rehakliniken stehen allen Ver­sicherten offen. Auch das Alter der Gesundheitssuchenden und ihr Ziel haben sich gewaltig gewandelt. „Gesundheit liegt im Trend, ein präventiver Urlaubsaufenthalt ist durchaus zeitgemäß und löst mehr und mehr den klassischen Kuraufenthalt ab. Immer mehr – auch jüngere Menschen – sind bereit, vorbeugend etwas für ihre Gesundheit zu tun und hierfür auch Geld auszugeben. Diesen Wandel hin zum gesteigerten Gesundheitsbewusstsein wollen wir für unser Land nutzen“, sagte Glawe.

Bäderverband ist verlässlicher Partner

Mecklenburg-Vorpommern verfügt über branchenübergrei­fende Netzwerke, um den Gästen Kompetenz und Komfort auf dem neuesten Stand von Forschung und Technik zu bieten. „Der Bäderverband ist ein verlässlicher Partner in Fragen des Gesundheits- und Wellnesstourismus für die Landesregierung und die Kommunen“, sagte Glawe, der sich für die Zusam­men­arbeit in den vergangenen Jahren bedankte.

Informationen zum Bädertag

Der 21. Bädertag wurde organisiert vom 1990 gegründeten Bäderverband MV e.V., der als Interessenvertreter prädika­tisierter Kur- und Erholungsorte, Reha-Kliniken, Kurmittel­zentren und gesundheitsorientierter Hotels tätig ist. Ca. 100 Bürgermeister, Kurdirektoren, Mediziner und weitere Experten aus Kur- und Erholungsorten sowie Reha-Kliniken und aus der Politik nutzen den Bädertag, um in den Diskussionsrunden auf die vergangenen 25 Jahre zurückzublicken sowie über Rahmenbedingungen und neue Entwicklungen zu diskutieren.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus MV





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