Geschrieben von PREGAS Presseportal, Mittwoch, 18. November, 2015

Winzer-Glühwein immer beliebter

(PREGAS) Weinfreunde achten beim Glühweinkauf immer öfter auf Qualität und Herkunft. Dies haben auch die deutschen Winzer und Winzergenossenschaften erkannt. Sie bieten zunehmend Glühweine mit individuellen Rezepten aus eigener Herstellung an – zum Teil auch in Bio-Qualität. Und auch auf den Weihnachtsmärkten werden immer häufiger Winzerglühweine ausgeschenkt.

„Die fruchtbetonten Rotweine aus den deutschen Anbaugebieten eignen sich sehr gut für einen aromatischen Glühwein. Denn durch die Erwärmung kommen die an rote Früchte erinnernden Weinaromen noch stärker zum Ausdruck und ergeben eine wundervolle Harmonie mit den würzenden Zutaten“, erläutert Ernst Büscher vom Deutschen Weininstitut (DWI). Weiße Glühweine, etwa aus Riesling oder Müller-Thurgau, finden sich ebenso im Angebot einiger Erzeuger. Begriffe wie „Winzer-Glühwein“ oder „Weingut“ auf dem Etikett garantieren, dass der Glühwein nur aus eigenen Weinen und im Betrieb selbst zubereitet wurde. Eine Auswahl von Winzerglühwein-Anbietern finden Sie hier.

Beim Erwärmen des Glühweins sollte man darauf achten, dass er nicht zu stark erhitzt wird oder gar siedet, da ansonsten die filigranen Fruchtaromen verloren gehen. Ab einer Temperatur von 78 °C entweicht zudem der Alkohol.

Das Würzen des Weines hat in der Weinwelt übrigens schon eine sehr lange Tradition. „Bereits die alten Römer haben ihren Wein teilweise mit Zucker und Gewürzen aromatisiert, um ihn genussvoller und haltbarer zu machen“, erläutert Büscher. Apicius (30 v. Chr.) beschreibt in seinen Aufzeichnungen ein Rezept für Würzwein, das heutigen Empfehlungen für Glühwein durchaus ähnelt: Zimt, Lorbeer, Sternanis, Koriander und Thymian sowie eine große Portion Honig sollte in den Wein gegeben werden.

Weinrechtlich gesehen handelt es sich bei Glühwein um ein „aromatisiertes weinhaltiges Getränk“, das ausschließlich aus Rotwein oder Weißwein hergestellt und gesüßt sowie gewürzt wurde. Der Zusatz von Alkohol ist ebenso verboten wie der von Wasser oder Farbstoffen. Der vorhandene Alkoholgehalt muss mindestens 7 Vol.-% und weniger als 14,5 Vol.-% aufweisen. Findet man die An(PREGAS) Weinfreunde achten beim Glühweinkauf immer öfter auf Qualität und Herkunft. Dies haben auch die deutschen Winzer und Winzergenossenschaften erkannt. Sie bieten zunehmend Glühweine mit individuellen Rezepten aus eigener Herstellung an – zum Teil auch in Bio-Qualität. Und auch auf den Weihnachtsmärkten werden immer häufiger Winzerglühweine ausgeschenkt.

„Die fruchtbetonten Rotweine aus den deutschen Anbaugebieten eignen sich sehr gut für einen aromatischen Glühwein. Denn durch die Erwärmung kommen die an rote Früchte erinnernden Weinaromen noch stärker zum Ausdruck und ergeben eine wundervolle Harmonie mit den würzenden Zutaten“, erläutert Ernst Büscher vom Deutschen Weininstitut (DWI). Weiße Glühweine, etwa aus Riesling oder Müller-Thurgau, finden sich ebenso im Angebot einiger Erzeuger. Begriffe wie „Winzer-Glühwein“ oder „Weingut“ auf dem Etikett garantieren, dass der Glühwein nur aus eigenen Weinen und im Betrieb selbst zubereitet wurde. Eine Auswahl von Winzerglühwein-Anbietern finden Sie hier.

Beim Erwärmen des Glühweins sollte man darauf achten, dass er nicht zu stark erhitzt wird oder gar siedet, da ansonsten die filigranen Fruchtaromen verloren gehen. Ab einer Temperatur von 78 °C entweicht zudem der Alkohol.

Das Würzen des Weines hat in der Weinwelt übrigens schon eine sehr lange Tradition. „Bereits die alten Römer haben ihren Wein teilweise mit Zucker und Gewürzen aromatisiert, um ihn genussvoller und haltbarer zu machen“, erläutert Büscher. Apicius (30 v. Chr.) beschreibt in seinen Aufzeichnungen ein Rezept für Würzwein, das heutigen Empfehlungen für Glühwein durchaus ähnelt: Zimt, Lorbeer, Sternanis, Koriander und Thymian sowie eine große Portion Honig sollte in den Wein gegeben werden.

Weinrechtlich gesehen handelt es sich bei Glühwein um ein „aromatisiertes weinhaltiges Getränk“, das ausschließlich aus Rotwein oder Weißwein hergestellt und gesüßt sowie gewürzt wurde. Der Zusatz von Alkohol ist ebenso verboten wie der von Wasser oder Farbstoffen. Der vorhandene Alkoholgehalt muss mindestens 7 Vol.-% und weniger als 14,5 Vol.-% aufweisen. Findet man die Angabe „Deutscher Glühwein“ auf dem Etikett, wurde dieser ausschließlich aus heimischen Grundweinen hergestellt.

Quelle: deutscheweine.de





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