Geschrieben von Uli Beineke, Montag, 13. Juni, 2016

Print-Produkte sind Marketing direkt am Gast

(PREGAS/Uli Beineke) Ein guter Online-Auftritt gehört heutzutage zu jedem erfolgreichen Unternehmen dazu. Aber genauso dürfen Hoteliers und Gastronomen die Drucksachen nicht vergessen, mit denen ihre Gäste beim Aufenthalt in Berührung kommen.

So manches Hotel, so manches Restaurant hat für sich selbst eine beinahe widersprüchliche Situation erschaffen. Da wird viel Geld in den Online-Auftritt investiert, um die (potenziellen) Gäste „digital abzuholen“, wie es dann heißt. Die Website ist absolut state of the art, bei Facebook laufen umfassende Kampagnen, und Google wird dauerhaft als Werbeplattform genutzt.

Aber wenn die Gäste dann einmal im Haus sind, wird auf die typischen Touchpoints im Kundenkontakt viel weniger Wert gelegt. Dann sind die Speise- und Zimmerkarten selbst ausgedruckt und stark abgegriffen, die Hotelbroschüren schief geschnitten und auf die Schnelle produziert, und die Flyer, die mit der Rechnung überreicht werden, sehen aus wie aus dem letzten Jahrtausend.

Natürlich, ein guter Online-Auftritt gehört heutzutage zu jedem erfolgreichen Unternehmen dazu. Aber genauso dürfen Hoteliers und Gastronomen die Drucksachen nicht vergessen, mit denen ihre Gäste beim Aufenthalt in Berührung kommen: Sie sind genauso Aushängeschilder eines Unternehmens wie die moderne Website, die auch für mobile Endgeräte optimiert ist. Und im Normalfall wird der Reisende die Zimmermappe während eines Aufenthalts öfter anschauen als im Vorfeld des Aufenthalts die Website. Er wird die Zimmermappe in die Hand nehmen, sie studieren und sich darüber informieren, über das Hotel, die Angebote und die Möglichkeiten am Ort. Und wenn er dies tut, möchte er natürlich nicht aufgeplatztes Kunstleder, schmutzige Klarsichtfolien über fleckigen Zetteln oder billig laminierte gelbliche Blätter aus dem kleinen Bürodrucker vorfinden. Im besten Falle wird er die mangelnde Qualität nur ignorieren – aber im weniger guten Falle wird er es negativ registrieren und den Aufenthalt in dem Hotel, auch wenn er sonst vielleicht gelungen war, immer mit den leicht schäbigen Zimmermappen in Verbindung bringen.

Das gleiche gilt fürs Restaurant. Was nutzt die beste interaktive Speisekarte auf der Website, wenn im Haus das hochwertige Fleisch und der teure Wein auf dem billigsten Papier präsentiert werden? Das passt nicht zusammen und macht keinen guten Eindruck.

Doch weshalb ist das so? Die Erfahrung zeigt, dass Hoteliers und Gastronomen diese Touchpoints nicht vernachlässigen, weil sie ihnen egal sind. Sie scheuen sich schlicht vor Aufwand und Ressourcen, die sie für die Produktion und die dauerhafte Umstellung benötigten. Das ist aber ein Trugschluss, denn heutzutage lassen sich auch hochwertige Print-Produkte mit wenig zeitlichem Aufwand und ohne allzu große finanzielle Mittel in hoher Qualität realisieren. Freilich wird die Zusammenarbeit mit einer auf die Bedürfnisse des Gastgewerbes spezialisierten Druckerei immer etwas mehr kosten als die Marke Eigenbau. Aber wer nicht bereit ist, in diesen Teil des direkten Marketings am Gast zu investieren, wird früher oder später im Markt abgehängt.

Der Weg zu guten Druckprodukten führt über den persönlichen Kontakt und die professionelle Beratung durch einen versierten Partner. Die Druckerei wird dann die tatsächlichen Wünsche ermitteln und so umsetzen, das sie in Strategie und Budget des Hoteliers oder Gastronomen passen. Und dann ergibt das gesamte Marketing ein rundes Bild.

 

Über den Gastautor:

Uli_Beineke_neu

Uli Beineke ist geschäftsführender Gesellschafter von Das Druckhaus Beineke Dickmanns in Korschenbroich im Rhein-Kreis Neuss. Die inhabergeführte und auf nachhaltige und umweltfreundliche Produktion spezialisierte Druckerei ist für Unternehmen professioneller Ansprechpartner bei allen Fragestellungen rund um Gestaltung, Druck und Verarbeitung und Partner der Hospitality Sales and Marketing Association (HSMA), einem Fach- und Führungskräfteverband der Hotellerie. Weitere Informationen: www.das-druckhaus.de

 





Beiträge von Gastautoren


Die Versicherung zahlt bestimmt – aber wie viel eigentlich?

Artikel lesen

Mit der richtigen Lösung zum sorgenfreien Ruhestand

Artikel lesen

Den Turnaround auch ohne Kündigungen bewältigen

Artikel lesen