Geschrieben von Thomas Hünicke, Montag, 22. Juni, 2015

Partner auf Augenhöhe

(PREGAS/T.H.) Unabhängige Vermögensverwalter bieten verschiedene Modelle an, um viele Anleger mit ihren Leistungen zu erreichen. Somit ermöglichen sie auch Menschen mit kleineren und mittleren Vermögen beziehungsweise regelmäßigen Sparern eine professionelle Vermögensanlage – ohne Provisionen.

Unabhängiger Vermögensverwalter: Das klingt nach internationaler Finanzindustrie, nach schwerreichen Familien und schweren Schreibtischen und prachtvollen Villen. Also möglicherweise nicht so, als wären diese unabhängigen Vermögensverwalter die typischen Ansprechpartner für „normale“ Anleger.

Dabei sind sie dies ganz und gar! Denn unabhängige Vermögensverwalter, die sich darauf spezialisiert haben, ohne Verkaufsprovisionen und Produktvorgaben zu arbeiten, legen ihren Fokus vielfach gerade darauf, nicht nur die sehr Vermögenden zu betreuen, sondern ihre Leistungen einer breiten Gruppe von Anlegern zugänglich zu machen. Bezahlt werden sie über ein Honorar, das sich prozentual am Vermögen des Anlegers bemisst.

Um das möglich zu machen, bieten viele Gesellschaften unterschiedliche Anlagemodelle an. Zum einen ist dies die individuelle Portfolioverwaltung. Dabei werden die Vermögen von Anlegern – normalerweise mit einem Umfang ab einem niedrigen bis mittleren sechsstelligen Bereich – nach einer individuell abgesprochenen Strategie verwaltet. Einzeltitel werden an der Börse erworben, Unternehmensanleihen ausgewählt, Währungsgeschäfte in verschiedenen Größenordnungen getätigt – immer ausgehend vom Rendite-Risiko-Profil des Anlegers und von seinen persönlichen Wünschen. Automobilwerte sind nicht gewünscht? Kein Problem, dann kommen sie nicht ins Portfolio? Es besteht besonderes Interesse an der Nahrungsmittelindustrie? Dann wird der Verwalter diese Werte besonders auswählen. In einem solchen individuellen Portfolioverwaltungs-Modell kann sich der Kunde sicher sein, dass er über alle Schritte bei seiner Vermögensanlage Bescheid weiß und gemeinsam mit dem unabhängigen Vermögensverwalter entscheiden kann.

Ein anderer Ansatz sind vermögensverwaltende Fonds, die so gut wie jede Gesellschaft anbietet. Dabei investiert der Vermögensverwalter die Gelder seiner Kunden in Fonds, die seine eigene Strategie abbilden. Dabei ist er von keinem Fonds-Manager oder anderen Aufsichtspersonen abhängig – er entscheidet einzig und allein nach dem besten Nutzen für seine Anleger und wird keine Werte in den Fonds legen, die nicht in seine Vorstellung passen. Das heißt, dass der unabhängige Vermögensverwalter verschiedene Anlageklassen mischen wird, er wird sich nicht auf „europäische Substanzwerte“ oder „deutsche Technologietitel“ festlegen, sondern eben das mischen, das den größten Ertrag bei einer überschaubaren Volatilität und einem vergleichsweise geringen Risiko verspricht. Ein interessanter Punkt: Diese Fonds lassen sich auch als Sparplan organisieren, um über die Jahre hinweg mit regelmäßigen Beiträgen etwas aufbauen.

Somit eignen sich unabhängige Vermögensverwalter auch als Finanzpartner für Hoteliers und Gastronomen. Gemeinsam können sie das Vermögen mehren und langfristig strukturieren. Und die gastgewerblichen Unternehmer können sich sicher sein, einen echten Partner an ihrer Seite zu haben. Einen Partner, der ihre Anliegen und Wünsche ernst nimmt und mit ihnen auf Augenhöhe diskutiert.

Bildrechte: DOC RABE Media-Fotolia

Über den Gastautor:

thomas2Thomas Hünicke ist geschäftsführender Gesellschafter der WBS Hünicke Vermögensverwaltung GmbH aus Düsseldorf und führt die unabhängige Vermögensverwaltung gemeinsam mit Andreas Wahlen. Die Anlageprofis besitzen jahrzehntelange Kapitalmarkterfahrung und sind Experten für die individuelle Verwaltung größerer Kundenportfolios und das Management eigener vermögensverwaltender Fonds.

Weitere Infos: www.wbsh-vv.de





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