Geschrieben von PREGAS Presseportal, Donnerstag, 10. Dezember, 2015

Nachhaltigkeit als Herzensangelegenheit – Hotel am Badersee überzeugt durch Eigeninteresse der Mitarbeiter

(PREGAS) Nachhaltigkeit wird in Grainau, an Deutschlands höchstem Berg, ganz groß geschrieben. Dabei haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses durchaus selber ein großes Interesse daran, was das Projekt für die Gäste und Kunden des Hauses umso glaubwürdiger macht.

Das Hotel am Badersee liegt in einer der schönsten Naturlandschaften Deutschlands, mitten in einem kleinen Wald mit Blick auf die Zugspitze und dem kristallklaren Badersee direkt vor der Haustüre. Die Einzellage am Ortsende von Grainau, gleich vor Garmisch-Partenkirchen von Österreich kommend, hat das komplett umgebaute und renovierte 4-Sterne Hotel zu einem beliebten Anlaufpunkt für Tagungen sowie aktive Individualgäste aus Deutschland und den Nachbarländern werden lassen. „Dies bringt eine doppelte Verantwortung gegenüber der wunderschönen Natur und den Gästen mit sich“, so Alexander Riehn von der Direktion des Hauses.

„Als wir zu Beginn unserer vierjährigen Umbaumaßnahmen im Jahr 2012 die Gelegenheit dazu bekamen, unser Haus energetisch zu optimieren, haben wir die Chance beim Schopf gepackt“, erzählt Riehn. Damals wurde als erste Maßnahme ein Blockheizkraftwerk eingebaut, das nun einen guten Teil des täglichen Bedarfs deckt. Hinzu kamen im gesamten Haus Warmlicht-LEDs und Energiesparlampen, die in den Zimmerfluren über Bewegungsmelder und auf den Zimmern über einen Masterschalter gesteuert werden. Auch die Treppenhäuser sowie einige Ecken des Hauses, wo selten jemand vorbeikommt, werden nun über Bewegungsmelder gesteuert, so auch die Tiefgarage. Der Strom, der hinzu gekauft werden muss, kommt, per Zertifikat garantiert, aus regenerativen Quellen. Viele wärmeproduzierende Anlagen des Hauses wurden an eine Wärmerückgewinnungsanlage angeschlossen. So wird z.B. auch die warme Abluft der Badezimmer rückgeführt und zur Warmwasserbereitung verwendet. So konnten die Energiekosten im ersten vollen Geschäftsjahr nach dem Umbau um 38% gesenkt werden.

Die Umweltverträglichkeit von Reinigungs- und Waschmitteln ist ebenso eine Selbstverständlichkeit, wie die saubere Trennung der Abfälle des Hauses. „Da bitten wir auch unsere Gäste um ein kleinwenig Unterstützung“ schmunzelt Riehn, denn die Papierkörbe auf den Zimmer sind zweigeteilt und fordern zum Trennen von Papier und Restmüll auf. Auch die Menge der Bioabfälle konnte mit der Zeit stark reduziert werden, da im Haus eine spezielle Büffetpolitik gefahren wird. Stets wird nur eine geringe Menge aller Büffetbestandteile in kleinen Kokotten oder Schüsseln und auf Platten bereitgestellt. Ein fortlaufend anwesender Koch sorgt für frischen Nachschub. „Das sieht appetitlicher aus, hat den Vorteil der immer frischen Waren für den Gast und wir verkleinern die Menge an Bioabfall beträchtlich“, erzählt der Direktor des Hauses.

Zudem sorgen Einkauf und Küchenchef dafür, dass 60% aller Waren aus der Region stammen. So kommt das Lammfleisch von jeweils einem Hof im Allgäu sowie aus dem Werdenfelser Land und das bevorzugt verwendete Murnau-Werdenfelser Rind stammt ebenfalls aus der Heimat. Der eigene Küchenmetzger bringt den Vorteil mit sich, dass das Wild aus den Wäldern der Region in der Küche direkt verarbeitet werden kann. Dank eines Konditors im Haus, werden Kuchen, Torten, Petit fours und ähnliche Leckereien selber hergestellt. Um das Konzept der nachhaltigen Küche abzurunden, werden etwa 70% reine Saisonwaren verarbeitet und es kommen 80% Fische aus bayerischen Süßwassern auf den Tisch.

Diese Maßnahmen haben dem Hotel auch zwei Zertifizierungen des VDR (Verband deutsches Reisemanagement) eingebracht. Direkt neben dem Haupteingang des Hauses zeugen die Siegel „Certified Green Hotel“ und „Certified Conference Hotel“ von den erfolgreichen Bemühungen des Hotels um Nachhaltigkeit und höchste Qualität. Demnächst stehen wieder die Audits für die Nachzertifizierungen an. „Da wollen wir wieder ein paar Punkte mehr abstauben“ sagt der Direktor ehrgeizig.

All das und noch ein paar Dinge mehr wurden in einem Booklet zusammengefasst, welches den schönen Titel „Heimat“ trägt. Dieses liegt auf allen Gästezimmern aus und beinhaltet als 3. und 4. Umschlagseite eine Postkarte der „Nixe vom Badersee“, damit der Anreiz zum Mitnehmen geschaffen wird. Auf „Lakepaper Blocker by Gmund“ in einer zertifizierten Druckerei hergestellt, weist es gleich zwei Umweltsiegel auf: FSC für nachhaltige Waldwirtschaft und ECO für die umweltfreundliche Druckerei. Hier wird in kurzen Worten und entsprechenden Bildern dargelegt, wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hotels zu ihrer Umwelt stehen und was dafür getan wird, dass diese noch lange so erhalten bleibt. „Der Charme an der ganzen Sache ist, dass wir alle hier leben, in dieser eindrucksvollen Umgebung“ so Alexander Riehn. „Da wir alle hier in unserer Freizeit viel an und auf den Bergen unterwegs sind, liegt uns persönlich viel daran, dass dies alles so erhalten bleibt“. Und was kann besseres passieren, als das alle Mitarbeiter das Projekt perfekt mittragen, da sie ein eigenes Interesse daran haben? Wie lautet so schön ein Satz in dem Booklet: „Wir leben hier. Darum ist es uns eine Herzensangelegenheit!“

Kontakt:
Hotel am Badersee
Am Badersee 1-5
82491 Grainau
Telefon: +49 (0) 8821-821.0
Fax: +49 (0) 8821-821.292

Ihre Ansprechpartner:
Alexander Riehn (Direktion)
alexander.riehn@hotelambadersee.de
Michael Hochleitner (Direktion)
michael.Hochleitner@hotelambadersee.de
www.hotelambadersee.de
www.facebook.com/HotelamBadersee





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