Geschrieben von Klaus Winking, Mittwoch, 11. November, 2015

Mobilfunkverträge nicht einfach laufen lassen

(PREGAS/Klaus Winking) Für Hoteliers und Gastronomen kann es sich lohnen, sich regelmäßig mit ihren Mobilfunkverträgen zu befassen – das kann viel Geld sparen.

Hotellerie und Gastronomie sind zwar vom Geist der Gastfreundschaft geprägt. Aber erst einmal sind Unternehmen wie andere auch. Das heißt, dass die gleiche Struktur notwendig ist, um einen Betrieb erfolgreich zu führen. Dazu gehört auch die Ausstattung mit mobilen Endgeräten, ob Smartphone oder Tablet. Vor allem in gehobenen Positionen und im Vertrieb sind diese mobilen Kommunikationsgeräte im Einsatz – sie erleichtern die Arbeit, schaffen Mobilität und Flexibilität, sowohl bei der eigenen Arbeit als auch beim Kunden, etwas bei Präsentationen des Sales-Teams. Und natürlich eignen sich Smartphones und Tablets mit den dazugehörigen Verträgen auch als Bonus für die Mitarbeiter. Dies kann beispielsweise ein Bestandteil des Gehalts sein oder die Gehaltserhöhung ersetzen.

Dafür sollten Hoteliers und Gastronomen aber genau kontrollieren, wie die Verträge gestaltet sind und nicht zu sorglos mit ihren Mobilfunkverträgen umgehen. Denn das kann dazu führen, dass Unternehmer sehr häufig zu viel zahlen – und zwar über viele Jahre hinweg. Die Erfahrung zeigt, dass sie ihre Verträge nicht regelmäßig anpassen, sodass Leistung und Kosten nicht mehr im Einklang stehen.

Das ist aber ein Fehler. Schließlich lassen sich durch Anpassungen bei der Vertragsgestaltung turnusmäßig Einsparungen und Performance-Steigerungen realisieren. Sei es aufgrund neuer Angebote, die günstiger und leistungsfähiger sind, oder sei es, weil das aktuelle Verhalten in der mobilen Kommunikation ein völlig anderes ist als noch bei der ursprünglichen Einrichtung des Vertrags.

Ein Beispiel dafür: Alle Mitarbeiter der Vertriebsabteilung eines Tagungshotels verfügen über hohe Datenvolumen für ihre Smartphone und Tablets, was hohe monatliche Kosten verursacht. Aber letztlich brauchen sie diese eigentlich gar nicht, weil das Tablet in aller Regel nur für Kurzpräsentationen benötigt wird. Und das beinahe ausschließlich bei Kunden, die ihr eigenes WLAN bei der Präsentation zur Verfügung stellen. Dies kann Unternehmer viel unnötiges Geld kosten.

Was ist nun die Folge daraus? Lassen sich gastgewerbliche Unternehmer von einem unabhängigen Spezialisten beraten, führt das zu effizienteren Strukturen beim Mobilfunk. Er kann dafür sorgen, dass Verträge wirklich passen. Treue zu einem Anbieter ist gut und schön, aber Leistung und Budget müssen einfach in einem gesunden Verhältnis stehen, weshalb Verträge ausschließlich so ausgewählt werden sollten, dass sie dem Nutzungsverhalten der Mitarbeiter entsprechen und gleichzeitig leistungsstark und zuverlässig sind. Das lässt sich über Anbieter-unabhängige Analysen ermitteln. Nur durch Neutralität und Objektivität steht wirklich der Kundennutzen im Fokus.

Bildrechte: animaflora/Fotolia

Über den Gastautor:

Klaus WinkingKlaus Winking ist Geschäftsführer der K. Winking – Beratung Telekommunikation mit Sitz in Oberhausen, der sich als unabhängiger Kommunikationspartner auf die Beratung und Begleitung von Unternehmen bei sämtlichen Fragestellungen rund um die Telekommunikation spezialisiert hat. Dafür überprüft K. Winking – Beratung Telekommunikation für Geschäftskunden sämtliche bestehende Verträge hinsichtlich der Optimierungsmöglichkeiten und setzt damit Leistung und Kosten in ein für den Kunden jeweils individuell passendes Verhältnis. Infos: www.kwinking.de





Beiträge von Gastautoren


Fehlende soziale Kompetenz in der Küche

Artikel lesen

Mindestlohn: Verstöße von anderen können richtig teuer werden

Artikel lesen

Die Bank als strategischen Partner sehen

Artikel lesen