Geschrieben von Winfried Hecking, Donnerstag, 18. Februar, 2016

Mit gutem WLAN im Wettbewerb bestehen

(PREGAS/Winfried Hecking) Für die Hotellerie ist eine freie, kabellose Internetverbindung ein entscheidendes Kriterium dafür, ob sie Gäste für sich gewinnen können. Dabei kann es sein, dass eine neue beziehungsweise optimierte Netzwerkstruktur nötig wird.

Fast 50 Prozent: So hoch ist die Quote der Geschäftsreisenden, die sich aufgrund der Verfügbarkeit einer freien WLAN-Verbindung für ein Hotel entscheiden – und dementsprechend gilt umgekehrt, dass für sie ohne WLAN eine Buchung nicht in Frage kommt. Bei Privatreisenden sind es übrigens auch 25 Prozent, für die freies und kabelloses Internet im gesamten Hotel das ausschlaggebende Kriterium für eine Buchung ist. Das ist eine ganze Menge: Denn 2014 zählten die deutschen Beherbergungsbetriebe mehr als 420 Millionen Übernachtungen, etwa 30 Prozent davon gingen laut dem Statistikportal Statista.com an die klassische Hotellerie.

Die Zahlen zeigen: Freies WLAN ist in einem hart umkämpften Übernachtungsmarkt ein entscheidendes Asset im Wettbewerb, gerade in sehr gut besetzten Destinationen. Wer beispielsweise als internationaler Geschäftsreisender die Wahl hat, greift in der Regel bei dem Hotel zu, das ihm eine stabile und kostenlose Internetverbindung auf dem Zimmer gewährleistet. Weitere Zusatzangebote sind da eher zweitrangig, so rangiert ein kostenloses Frühstück weit abgeschlagen auf dem zweiten Platz (14 Prozent).

So mancher kleinerer Hoteliers wird jetzt klagen und feststellen, dass freies und stabiles WLAN ja nur etwas für die Großen sei und er das ohnehin nicht realisieren könne. Das ist aber – glücklicherweise – nicht korrekt. Denn auch in kleinen Hotels ist es ohne weiteres möglich, eine professionelle Netzwerkstruktur, die höchste Anforderungen an Internet und Telefonie erfüllt, umzusetzen. Und das muss die Budgets nicht über Gebühr belasten oder für sonstigen erheblichen Aufwand sorgen. Schon für, im Vergleich zum langfristigen Ertrag, kleineres Geld lässt sich eine solche Struktur herstellen.

Wichtig dabei ist, einen wirklich qualitativen Partner auszuwählen, der sowohl baulich als auch strategisch einwandfrei arbeitet. Schließlich ist es nicht damit getan, einfach ein paar neue Leitungen quer durchs Büro zu legen und dann zu schauen, dass der Nutzer irgendwie ins Internet kommt. Gerade bei einem Hotel, in dem regelmäßig viele Gäste von verschiedenen Punkten des Hauses aus die Netzwerkverbindung ansteuern, kommt es darauf an, den Zugang so einzurichten, dass er allen Anforderungen standhält. Das kann zum Beispiel dazu führen, dass in einem Hotel mit mehreren Etagen auch mehrere Router zum Einsatz kommen, um die Performance zu erhöhen und eine dauerhafte Stabilität zu garantieren. Denn es wird den Gast nicht erfreuen, wenn seine Skype-Konferenz mit dem Arbeitgeber in den USA abbricht, weil sein Zimmer einen Meter zu weit vom einzigen Router des Hotels entfernt liegt. Kurzum: Die langfristig ausgerichtete und bedarfsgerechte Einrichtung des WLAN-Netzwerks ist eine Hauptaufgabe des Dienstleisters und entscheidet über die Performance. Und damit darüber, ob das Hotel für Gäste mit WLAN-Ansprüche tauglich ist.

Zudem wird ein versierter und erfahrener Fachbetrieb nicht gleich mit dem Umbau beginnen, sondern mit einer eingehenden Analyse. Vielleicht sind die vorhandenen Leitungen ja durchaus tauglich für die gewünschte Leistung, aber die Einstellungen sind eben nicht optimal? Das stellt der Profi fest und kann dann die notwendigen Schritte einleiten. Und wenn doch neue Technik nötig ist, wird diese ebenfalls so effizient wie möglich umgesetzt. Im Normalfall wird die bestehende Netzwerkverkabelung an die neue Breitbandtechnik angepasst. Das gelingt ohne Veränderungen im Baubestand, nämlich indem Rohren oder Kaminen oder über die Außenfassade gearbeitet wird. Das hat zur positiven Folge, dass alle Zimmer weiterhin nutzbar sind und der Betriebsablauf nicht gestört wird.

Bildrechte: Monkey Business/Fotolia


Über den Gastautor:

Hecking klein

Winfried Hecking ist Geschäftsführer der Firma Hecking Elektrotechnik (www.firma-hecking.de) aus Mönchengladbach, einem Spezialisten für sämtliche Fragestellungen rund um Kabelanlagen für TV, Internet und Telefonie. Zu den Kernleistungen gehören neben der Modernisierung und Neuinstallation von Kabelanlagen die Einrichtung von stabilen, performanceorientierten Internet- und Netzwerkverbindungen im gewerblichen Bereich, unter anderem in der Hotellerie.





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