Geschrieben von Thomas Mac Pfeifer, Freitag, 4. Dezember, 2015

Mekong Navigator

(PREGAS/Thomas Mac Pfeifer) Der machtvolle Mekong gehört zu den längsten Flüssen der Welt. Mit rund 5.000 Kilometern Länge durchquert er sechs Länder (China, Laos, Birma, Thailand, Kambodscha, Vietnam). Er kann-je nach Jahreszeit-entweder flussabwärts von Siem Reap (Kambodscha) nach Ho Chi Minh City (Vietnam) oder flussaufwärts befahren werden.

Eine 12 tägige Reise nach Kambodscha und Vietnam, davon acht Tage auf dem Mekong in dem Fünf-Sterne-Luxus-Kreuzfahrtschiff „Mekong-Navigator“ bietet USA.Travel SK an.

Die Reise kostet zwischen 1.849 € und 2.949 €, je nach Suiten-Klasse. Es gibt nur 32 Suiten auf dem Schiff, das im Stil der französischen Kolonialzeit nachbebaut wurde-also nie mehr als 64 Gäste an Bord, um die sich mit Kapitän, Chefkoch, Crew und Personal 45 Menschen kümmern-liebevoll und immer lächelnd.

In der beliebten Fernsehserie „Das Traumschiff“ werden die Passagiere von der immer fröhlichen, gut gelaunten und liebenswerten Chefhostess Beatrice begrüßt. Auf dem „Mekong Navigator“ gibt es diese Kreuzfahrtdirektorin auch: Dort heißt sie Doreen und ist genauso zauberhaft und hat immer ein offenes Ohr für ihre Gäste.

Reisetermine und Einzelpreise erfahren Sie unter http://www.usatravel.de/angebot/traumkreuzfahrten/mekong-navigator.html

Nach jedem „Außenspaziergang“ (bei bis zu 38 Grad und 90% Luftfeuchtigkeit) durch oft lehmige Böden werden zurück an Bord die Schuhe ausgezogen und geputzt jedem Passagier vor seine Kabinentür gestellt. Zur Begrüßung überreichen die Kellner den etwas geschafften Landausflüglern ein feuchtes Tuch zur Erfrischung und einen kühlen Fruchtsaft. Das tut so gut.

Die Klimaanlagen in den Suiten sind individuell verstellbar, eine Obstschale mit frischen Früchten steht bereit, im TV (10 Programme) kann man neben CNN und BBC sogar deutsche Bundesliga sehen.

„Außenspaziergang“  heißt z.B.: Ausflug in die Bananenplantagen, in eine Seidenschal-Spinnerei, in eine Schule unter einem Bambusdach, auf einer Rikscha durch Tan Chau oder ein Besuch in einer Reisfabrik, Stadtrundfahrt durch Pnom Penh.

Seidenschals kosten z.B. in der Spinnerei mitten in den Bananenplantagen zwischen 5 und 10 Dollar. Handeln Sie, das ist üblich!

In Kambodscha ist alles anders: Man sagt nicht „Amok laufen“, sondern „Amok essen“, denn Amok ist das Nationalgericht des Landes: Ein zarter Fisch in milder Currysauce, gedämpft in einem Bananenblatt und mit Kokossahne überzogen. Und hier isst man auch mit Messer und Gabel. Stäbchen bekommt man nur zur Suppe – um nämlich die Nudeln damit auf den Suppenlöffel zu legen.

mac pfeifer2Übrigens: Das Essen an Bord  des „Mekong Navigator“ ist Spitzenklasse: Mittags gibt es ein Buffet, abends werden die kulinarischen Höhepunkte am Tisch serviert. Die Auswahl ist groß und für jeden etwas Leckeres dabei: Fleisch, Fisch, vegetarisch.

Beim Planen der Reise sollten Sie – wenn möglich – ein bis zwei Tage sowohl in Siem Reap (z.B. Superhotel Victoria Angkor Resort & Spa mit Schwimmbad und offener Architektur im französischen Kolonialstil)  buchen und einen privaten, deutsch sprechenden  Reiseführer nehmen (findet man im Internet).

Zwei  Tage kosten z.B. 150 Dollar z.B.  bei Yan Keo über keoyan9@yahoo.com oder  Tel.:  +85512 394 464. Dieser Reiseführer kennt sich sehr gut aus spricht fließend deutsch und führt Sie auch zu Orten, die normalerweise Touristen nicht kennenlernen.

Auch für Ho Chi Minh City, dem früheren Saigon, sollte man ein- bis zwei Tage länger einplanen – z.B. im genauso luxuriösen  InterContinental Asiana Hotel mitten in der Stadt. Es lohnt sich.

Ein Visum ist nur noch für Kambodscha, nicht mehr für Vietnam nötig. Es kostet 40.- Euro. Man kann es über einen Visadienst beantragen lassen:

http://www.visum.de/
http://visumcentrale.de/visas

Dazu können Sie sich das Formular beim jeweiligen Visadienst ausdrucken und ausfüllen.

Oder aber auch direkt über die Botschaft. http://emb-cambodia.active-city.net/ , Visumsanträge können auch hier direkt runtergeladen und ausgedruckt werden.

Bildrechte: USA Travel

Über den Gastautor:

Mac Pfeifer

©Bostelmann

Thomas Mac Pfeifer, geb. am 25. Februar 1944 in Freiburg/Schlesien arbeitet als freier Journalist in Berlin und Bad Kissingen und schreibt erfolgreich (inzwischen neun) Kinderbücher. Er „erfand“ Winrich, den Erdbeerfrosch mit seinen Freunden Hups und Pups, klärte auf, wie ein Glühwürmchen das Licht anknipst und spazierte mit einem bunten Hund durch die Stadt. Seine „kürzeste Weihnachtsgeschichte der Welt“ besteht nur aus zwei Sätzen und elf Wörtern, wurde aber in 45 Sprachen übersetzt. (www.macpfeifer.de)





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