Geschrieben von Thomas Fürth, Mittwoch, 3. August, 2016

Leasing: Wirtschaftliche Lösung für Fuhrparks

(PREGAS/Thomas Fürth) Individuelle Leasing-Modelle helfen Hoteliers und Gastronomen dabei, strategisch eine Dienstwagenflotte aufzubauen. Wer auf einige wichtige Punkte achtet, kann sich einen ökonomischen Vorteil erarbeiten.

Fuhrpark, das klingt gleich nach dem ganz großem Business, nach riesigen Unternehmen mit einer hohen drei-, wenn nicht sogar vierstelligen Zahl an Fahrzeugen im Pool. Die Praxis zeigt aber, dass dies mitnichten die Regel ist. Auch kleinere und mittlere Gesellschaften unterhalten Fuhrparks, mal mit fünf, mal mit zehn, mal mit 20, mal mit 50 Fahrzeugen. Das sind auch die typischen Größenordnungen in der Hotellerie. Der Individual-Hotelier mit zwei Häusern unterhält vielleicht Dienst-PKW für sich, die Direktoren und den Verkaufsleiter sowie zwei Transporter für Küche, Catering und Technik, während die Kette eine Dienstwagen-Policy hat, die Firmenwagen auf den verschiedenen Ebenen als Gehaltsbestand beziehungsweise Boni vorsieht. Auf diese Weise kommen auch bei kleineren und mittelgroßen Ketten schnell mehrere Dutzend Dienstwagen zusammen.

Doch dabei stellt sich die Frage, wie Unternehmen betriebswirtschaftlich am schlauesten vorgehen? Lohnt es sich, die Wagen zu kaufen? Oder wäre Leasing doch besser? Die Unterschiede sind deutlich: Beim Kauf gehen die Wagen ins Eigentum über und können, abgesehen von den laufenden Kosten wie Unterhalt, Wartung, Steuern etc., ohne große Belastungen erst einmal über die Jahre hinweg gefahren und bei Bedarf verkauft werden. Aber natürlich belastet es auch die Liquidität, wenn beispielsweise fünf Flottenfahrzeuge bar bezahlt werden, und zudem treten nach einer gewissen Zeit auch die typischen Verschleißerscheinungen auf, die nach und nach zu hohen Kosten führen können – etwa dann, wenn der Motor aufgrund hoher Laufleistung beschädigt ist.

Beim Leasing hingegen sieht die Situation anders aus. Leasing belastet nicht die Liquidität, die laufenden Kosten sind gut planbar, und nach der vereinbarten Vertragslaufzeit geben die Halter das Fahrzeug einfach wieder an die Leasing-Gesellschaft beziehungsweise ihren Händler zurück und übernehmen beispielsweise das nächste – das reduziert die Gefahr, im fortschreitenden Alter finanziellen Belastungen und Ausfallzeiten aufgrund von Reparaturen ausgesetzt zu sein. Damit hat diese Art der Finanzierung für gewerbliche Kunden entscheidende Vorteile.

Dabei kommt es aber immer darauf an, dass Leasing-Verträge individuell passen. Nur so wird die wirtschaftliche Belastung wirklich planbar – vom Anfang bis zum Ende. Mit dem Vertrag, der den (finanziellen) Anforderungen entspricht, sowie einem optimierten Handling bei der Rückgabe können Unternehmer die Gesamtkosten von vorne herein sehr gut kalkulieren. Dafür müssen sie zudem keinen hohen Einmalbetrag vorhalten, die Liquidität bleibt erhalten.

Ein häufiger Streitpunkt bei Leasing-Fahrzeugen ist die Rückgabe. Die Summe an kleineren und weniger kleinen Schäden kann am Ende dazu führen, dass bei der Rückgabe einige 1000 Euro zusätzlich hingelegt werden müssen, um die Wertminderung des Fahrzeugs beziehungsweise die notwendigen Maßnahmen zur Instandsetzung durch die Leasing-Gesellschaft auszugleichen. Bei einem Mittelklasse-Fahrzeug – die den Hauptteil an Flottenfahrzeugen in Deutschland ausmachen – kann diese Zahlung gleichbedeutend mit den Leasing-Raten eines halben Jahres sein. Eine kleine Schramme hier, die Beule dort, der Kratzer im Cockpit und, und, und – das alles kann passieren, kostet aber eben am Ende Geld.

Hohe Kosten müssen aber nicht sein. Denn es existieren Möglichkeiten, diese „Gebührenbombe“ spürbar zu reduzieren. Dies gelingt durch die Zusammenarbeit mit Partnern in den Bereichen Smart Repair, Karosseriebau und mehr. Dadurch werden Schäden am Fahrzeug im Vorfeld reguliert, sodass bei der Rückgabe keine Schwierigkeiten entstehen und der Leasing-Geber kaum die Handhabe besitzt, spürbare Summen einzufordern. Dann bringt das Leasing von Fahrzeugen für Hoteliers und Gastronomen echte Vorteile.

Bildrechte: Sondem/Fotolia

 

Über den Gastautor:

Thomas Fürth

Thomas Fürth ist Inhaber von T.F-uhrpark-Consulting. Das Unternehmen ist am Markt etablierter Spezialist für das professionelle und effiziente Flotten-Management vor allem im Mittelstand und begleitet seine Kunden beim Aufbau der Flotten und der Verhandlung der Leasing-Verträge über das laufende Management und die gesamte Fuhrpark-Logistik bis hin zum Rückgabeprozess und den dafür notwendigen Tätigkeiten wie Smart Repair, Karosseriebau und mehr. Mehr Infos unter: www.fuhrparkconsulting.de





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