Geschrieben von Bernhard Brügger, Donnerstag, 19. Januar, 2017

fiylo goes international – mit Bernd Fritzges und Frank Lienert in der Poleposition

(PREGAS/Bernhard Brügger) Mit Location-Plattform, Location-Suchmaschine und Location-Award sorgt fiylo Deutschland bei seinen Kunden hierzulande für reichlich Nachfrage von Veranstaltungsplanern. Künftig setzt fiylo nicht nur die nationalen Eventlocations erfolgreich in Szene: Die neu gegründete fiylo international GmbH mit Bernd Fritzges und Frank Lienert als gleichberechtigte geschäftsführende Gesellschafter transportiert das Geschäftsmodell ab sofort um den ganzen Globus. 

Auf dem deutschen Markt registriert fiylo eine stetig wachsende Anbieterzahl: „Mit 1.600 Online-Präsenzen ist fiylo das stärkste Eventlocation-Portal“, berichtet Bernd Fritzges. Im Gegensatz zu konventionellen MICE-Portalen verzichtet fiylo auf jegliche Provisionen von den Location-Betreibern beim Zustandekommen einer Buchung. „Klassische MICE-Buchungsportale berechnen ihre prozentuale Beteiligung meist auf Basis des Umsatzvolumens – unabhängig vom Gewinn, den die Eventlocation mit der Veranstaltung erzielt“, erläutert Bernd Fritzges. Bei fiylo wird lediglich eine einmal jährlich anfallende Listing-Gebühr von den Location-Betreibern entrichtet. Die Bilanz, die sich sehen lassen kann: Allein im Jahr 2016 sind durch fiylo laut Bernd Fritzges 7.864 Veranstaltungen mit über 100 Mio. Umsatz platziert worden. Damit habe das Unternehmen, das zum Jahresbeginn Nils Schröder als „Mann der ersten Stunde“ in die nationale Geschäftsleitung aufnahm, mindestens einen Platz unter den Top3 in Deutschland erreicht.

Olympiastadion Berlin in der Erfolgsspur

Langjähriger Partner ist unter anderem das Berliner Olympiastadion, für das Veranstaltungsbetriebsdirektor und Pressesprecher Christoph Meyer die Vorteile von fiylo auf den Punkt bringt: „Optisch perfekt in Szene gesetzt, Direktkontakt zum Kunden, mindestens 20 qualitativ hochwertige Anfragen pro Jahr und keine lästigen Provisionszahlungen“, sind die Kriterien, die für Christoph Meyer entscheidend sind. „Für unsere Business-Events liefert fiylo jetzt einen großen Schritt nach Europa.“ Christoph Meyer sieht in der Internationalisierung die konsequente Entwicklung eines bereits perfekt durchdachten Produkts. „Dass unsere Angebote und Konzepte gut ankommen, wurde bereits 2014 mit dem Location Award prämiert und darauf sind wir stolz.“

In Deutschland verfügt fiylo bekanntermaßen über ein weitreichendes Vertriebsnetz und jede Eventlocation, die auf der Plattform präsent sein will, muss Partner sein. „Bei fiylo International kooperieren wir direkt mit den Convention Bureaus oder alternativ mit den Destination Management Companies – kurz DMCs “, berichtet Bernd Fritzges. Die nationalen oder regionalen Dachorganisationen hätten auch weiterhin die Datenhoheit über die Eventlocations, die bei fiylo international gelistet werden. Mit den Convention Bureaus der Schweiz und von Oberösterreich hat fiylo international bereits die ersten Partner bekommen. England, Irland, Schottland, Portugal, die Niederlande, Tschechien und Polen sind laut Bernd Fritzges weitere Gesprächspartner.

„Wie bei fiylo Deutschland wird es auch bei fiylo international ein genaues Reporting für jeden Kunden geben“, kündigt Bernd Fritzges an. Vorbild sei das Monitoring von Google Analytics. Als weitere Option stehe der Newsletter zur Verfügung. In Deutschland wird dieser regelmäßig sage und schreibe 18.000 Veranstaltungsplanern zugesendet. Allen Locations, die auf fiylo Deutschland gelistet sind, kommt ab dem Frühjahr ein weiterer Vorteil zugute: Auf Basis einer Kooperation mit Expedia stellt fiylo die MeetingMarket-Technologie als Buchungsmaschine zur Verfügung. Die Software soll den Eventlocations hierzulande helfen, Verkaufsprozesse für Veranstaltungen zu automatisieren und damit wesentlich effizienter zu gestalten. Preiskalkulationen und Verfügbarkeitsabfragen in Echtzeit sind nach Angaben von Bernd Fritzges die Grundlage.

Premiere auf der BoE

Den Einstieg als geschäftsführender Gesellschafter bei fiylo international sieht Bernd Fritzges als besonderen Vertrauensbeweis von Frank Lienert. Dieser hat in den vergangenen Jahren mit großem Einsatz zuerst die Marke locationportale.de und dann – im Zuge der Weiterentwicklung – fiylo Deutschland erfolgreich aufgebaut. Starkes Engagement zeigt auch die Vita von Bernd Fritzges. Er übernahm bereits 1995 im Alter von 18 Jahren als geschäftsführender Gesellschafter die Leitung des gastronomischen Familienunternehmens. Das baute der gebürtige Berliner mit einem weiteren Standort bei Berlin eigenverantwortlich zum Anbieter für Erlebnisgastronomie und Public Events auf. Nach dem Einstieg in die MICE-Branche ab 2006 für eine Hamburger Agentur übernahm Bernd Fritzges bereits zwei Jahre später bei einem der größten deutschen Tagungsspezialisten die Führung des Tagungs-Services. 2014 wurde er hier in die Geschäftsleitung berufen. 2017 folgt nun die Führungsposition bei fiylo international. Darüber hinaus ist Bernd Fritzges auch noch Vorstandsvorsitzender von VERANSTALTUNGSPLANER.DE, dem Service-Portal der Vereinigung Deutscher Veranstaltungsorganisatoren. „Die MICE-Welt ist mein Zuhause“, betont Bernd Fritzges, der mit fiylo international global durchstarten will.

Ein passendes Podium für den ersten öffentlichen Auftritt des neu gegründeten Unternehmens haben Bernd Fritzges und Frank Lienert bereits gefunden: Auf der Best of Events, der Fachmesse für Erlebnismarketing in den Dortmunder Westfalenhallen, stellt sich fiylo auf dem Gemeinschaftsstand Halle 5 B22 zusammen mit Expedia MeetingMarket vor. Auch eine eigene Business-Lounge fürs Networking unterhalten die Partner erstmalig auf der BoE. ITB und IMEX sind weitere Messen, auf denen fiylo international gern Flagge zeigen möchte.

 

Über den Gastautor:

Bernhard Bruegger
Bernhard Brügger schreibt seit dem Jahr 2008 als Journalist in Berlin für die MICE-Branche sowie über die Hotellerie und Gastronomie. Der gebürtige Hamelner (Jg. 1967) absolvierte an der Universität Hannover ein Magisterstudium in den Fächern Politische Wissenschaft und Geschichte, bevor er ein zweijähriges Redaktionsvolontariat bei einer Tageszeitung in Hameln aufnahm. Als ITK-Redakteur arbeite er über zwei Jahre in einer Münchner PR-Agentur, schrieb Beiträge für Fachmagazine und publizierte Kundenzeitschriften. Im September 2002 wechselte er in die Marketingabteilung eines Berliner Zulieferers für die Gastrobranche. Hier war er fast sechs Jahre lang für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Unternehmens zuständig.
www.hauptstadtpresse.de
www.vdrj.de/mitglied/bernhard-bruegger.

 





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