Geschrieben von PREGAS Presseportal, Sonntag, 1. Oktober, 2017

Anuga Executive Summit – Hochkarätiger Auftakt am Vorabend der Anuga

Omni-Shopper überall – Herausforderungen der Digitalisierung für Lebensmittelhandel und Konsumgüterindustrie

(PREGAS) Am Vorabend der Anuga, der weltweit größten Messe für Nahrungsmittel und Getränke, bietet der Anuga Executive Summit einem ausgewählten Kreis nationaler und internationaler Entscheider aus Lebensmittelindustrie und Lebensmittelhandel die Bühne, um neueste Branchentrends zu diskutieren. Der Anuga Executive Summit ist Fachtagung und Netzwerktreffen in einem. Renommierte Experten vermitteln in kompakter Form praxisrelevantes sowie branchenbezogenes Wissen und geben wertvolle Impulse für eine angeregte Diskussion auf dem anschließenden Empfang. Der Anuga Executive Summit steht in diesem Jahr unter dem Titel „Omni-Shopper überall –Herausforderungen der Digitalisierung für Lebensmittelhandel und Konsumgüterindustrie“. Als Referenten konnten Johannes Steegmann (Rewe) und Matthias Heutger (DHL) gewonnen werden. Der Anuga Executive Summit findet am 6. Oktober 2017 ab 18:30 Uhr im Theater am Tanzbrunnen in Köln statt (nur auf besondere Einladung).

Die Veranstaltung wird gemeinsam vom Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels (BVLH), der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und der Koelnmesse GmbH durchgeführt.

Im Anschluss an den Fachteil sorgen gleich drei Gewinner des „Anuga Koch des Jahres“- Wettbewerbs für einen angemessenen kulinarischen Auftakt der Anuga. Sebastian Frank (Horvat** Berlin), Christian Sturm-Wilms (Yuniko* Bonn) und Stefan Lenz (Tennerhof, Kitzbühel/AT) stehen mit ihren individuellen Kochstilen für unkonventionelle, moderne Küche auf höchstem Niveau.

www.anuga-executive-summit.de

Der Anuga Executive Summit steht im Zeichen der Digitalisierung
Natürlich hat die digitale Revolution auch Lebensmittelhersteller und Lebensmittelhandel bereits erfasst. Neue datengetriebene Konzepte verändern nicht nur Marketing, Vertrieb und Einkauf von Lebensmitteln sowie Produktentwicklung und Organisation von Warenströmen. Sie gehen auch mit einer Evolution der Unternehmenskultur einher. Denn die Steuerung digitaler Geschäftseinheiten erfordert zum Beispiel neue Ansätze in der Teamführung.
Bei digitalen Vermarktungsstrategien für Lebensmittel konkurrieren momentan mehrere Geschäftsmodelle miteinander. Dazu gehören digitale Marktplätze, B2C-Modelle, Spezialitätenhändler, reine Online-Supermärkte mit eigener Logistik und eigenem Warenrisiko oder Abo-Modelle.

Diese Vielfalt untermauert die Prognose, die von den meisten Marktforschern mittlerweile geteilt wird: Der Konsument wird auch als Lebensmittelkäufer in naher Zukunft ein Omni-Shopper sein, der die Einkaufskanäle nach eigenem Belieben kombiniert. Er erwartet ein vernetztes Einkaufserlebnis, in dem stationärer Handel, Online-Medien und die Nutzung mobiler Geräte verschmelzen.

Der Kunde der nahen Zukunft informiert sich demnach hauptsächlich in sozialen Medien und auf virtuellen Marktplätzen und Vergleichsportalen über Produkte. Dafür nutzt er vor allem sein Smartphone oder Tablet. Sowohl für die Information vor und während des Lebensmitteleinkaufs als auch bei der Produkt-Vermarktung werden mobile Apps daher immer wichtiger.

Vernetzte Einkaufserlebnisse für Omni-Shopper
Für die Kaufberatung werden Konsumenten noch häufiger Messenger-Dienste nutzen. Auch aus diesem Grund ergründen mehr und mehr Handelsunternehmen und Konsumgüterhersteller derzeit intensiv das Potenzial von Chatbots. Die Vision ist der auf künstlicher Intelligenz basierende Konversationsroboter, der als virtueller Shopping-Assistent und digitaler Einkaufberater in einem agiert. Erste Piloten werden bereits in der Praxis getestet.

Die Technik für die immer schneller voranschreitende Verschmelzung von Online- und Offline-Handel ist vorhanden. So kommunizieren Sensoren auf der Verkaufsfläche mit dem Smartphone des Kunden. Dadurch ist es möglich, ihn vor dem jeweiligen Regal zu orten und ihm entsprechende Produktinformationen und Kaufanreize auf sein Handy zu übertragen. Diese Filialnavigation per Handy lässt sich auch für Analysen von Kundenlaufwegen einsetzen.

Chief Digital Officer für die Konsumgüterindustrie
Aber nicht nur für den Handel, auch für Konsumgüterhersteller bringt die Digitalisierung große Veränderungen mit sich. Auch sie treibt zunehmend die Sorge, von digitalen Geschäftsmodellen überholt zu werden, die neu definierte Kundenbedürfnisse besser oder billiger befriedigen.

FMCG-Hersteller begegnen dieser Gefahr auf verschiedenen Wegen. Auf struktureller Ebene schaffen mehr und mehr Unternehmen unter einem CDO einen eigenen Verantwortungsbereich für das Digitalgeschäft. Sie gründen eigene Tochtergesellschaften, um digitale Geschäftsmodelle zu konzipieren, sie machen sich durch Unternehmensübernahmen solches Know-how zu nutzen oder gehen Kooperationen mit erfolgreich agierenden Start-up-Entwicklern ein.

Erfolgsfaktoren im Omni-Channel-Handel: Supply-Chain-Management und Logistik
Wer den Verbraucher als Omni-Shopper begreift, der Einkaufskanal übergreifend denkt, der muss auch bei Lieferkettenmanagement und Logistik ganzheitlicher und kundenzentrierter agieren. Omni-Shopper wollen nicht nur jederzeit und überall einkaufen können, sondern die Ware auch zur jeder Zeit an jeden beliebigen Ort geliefert bekommen. Einzelkanalstrategien werden diesen veränderten Verbraucherbedürfnissen immer weniger gerecht.

Der direkte Kontakt zum Endkunden variiert je nach Kanal. Beim Online-Handel verlagert er sich im Vergleich zum stationären Handel. Dieser liegt beim Paketzusteller – und damit beim Logistik-Dienstleister und nicht mehr beim Händler. Daher verfügt der Logistiker über Informationen zum Kunden, die komplementär zu denen des Händlers sind. Verknüpft man beide, so ergibt sich ein Informationsvorsprung.

Der Logistiker kann anhand von Erfahrungswerten aus Lieferungen einschätzen, wie etwa die bauliche Situation vor Ort ist, ob es sichere Ablageorte für die Lieferungen gibt, zu welchen Zeiten jemand meistens zuhause ist oder wie oft etwa Retouren zurückgegangen sind. Es liegt also ein wichtiger Informationsdatensatz vor, der mithilfe von digitalen Lösungen gehoben werden kann und für gute Omni-Channel-Lösungen unabdingbar ist.
Die zeitfenstergenaue Zustellung oder die Bedienung neuer Auslieferungspunkte wie Paketkästen sind große Herausforderungen für die Routenplanung oder das Management von Bestellvorgängen. In absehbarer Zukunft könnten dafür selbstlernende und selbstfahrende Systeme zum Einsatz kommen. Selbst die autonome Zustellung im öffentlichen Raum mithilfe kleiner Roboterfahrzeuge ist keine Utopie mehr.

Das Programm:

Titel/Thema:        OMNI-SHOPPER ÜBERALL
Herausforderungen der Digitalisierung für Lebensmittelhandel und Konsumgüterindustrie

Begrüßungen:

Friedhelm Dornseifer,  BVLH-Präsident

Dr. Wolfgang Ingold, BVE-Vorstandsvorsitzender

Vortrag: Dr. Johannes Steegmann, Geschäftsführung Strategie, Marketing, Ventures, Rewe Digital GmbH
Vortrag: Matthias Heutger, Senior Vice President Strategy, Marketing & Innovation, DHL Customer Solutions & Innovation

anschließend Diskussion
Moderation: Susan Link, TV-Moderatorin

Datum:                   6. Oktober 2017, 18:30 Uhr

Ort:                          Theater am Tanzbrunnen/Restaurant Rheinterrassen, Rheinparkweg 1, 50679 Köln

Die Anuga ist mit über 7.200 Anbieter aus rd. 100 Ländern die weltweit größte und wichtigste Messe für Nahrungsmittel und Getränke.

Die Messe ist von Samstag, 7.10. bis Mittwoch, 11.10.2017 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Zutritt haben ausschließlich Fachbesucher.

Mehr Information, Ausstellerdatenbank und Tickets: www.anuga.de / www.anuga.com

Koelnmesse – Global Competence in Food and FoodTec:
Die Koelnmesse ist international führend in der Durchführung von Ernährungsmessen und Veranstaltungen zur Verarbeitung von Nahrungsmitteln und Getränken. Messen wie die Anuga, die ISM und die Anuga FoodTec sind als weltweite Leitmessen etabliert. Die Koelnmesse veranstaltet nicht nur in Köln, sondern auch in weiteren Wachstumsmärkten rund um die Welt, z. B. in Brasilien, China, Indien, Italien, Japan, Kolumbien, Thailand, den Vereinigten Staaten und den Vereinigten Arabischen Emiraten Foodmessen mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Inhalten. Mit diesen globalen Aktivitäten bietet die Koelnmesse ihren Kunden maßgeschneiderte Events in unterschiedlichen Märkten, die ein nachhaltiges und internationales Business garantieren.

Weitere Infos: http://www.global-competence.net/food/

Die nächsten Veranstaltungen:
Annapoorna – World of Food India, Mumbai, Indien, 14.09.-16.09.2017

yummex Middle East, Dubai, VAE, 18.09.-20.09.2017

Anuga, Köln, Deutschland, 07.10.-11.10.2017

Ihr Kontakt bei Rückfragen:
Christine Hackmann
Kommunikationsmanagerin

Koelnmesse GmbH
Messeplatz 1
50679 Köln
Deutschland
Telefon: +49 221 821-2288
Telefax: +49 221 821-3544
E-Mail: c.hackmann@koelnmesse.de
www.koelnmesse.de





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