Geschrieben von Thomas Sablotny, Montag, 10. April, 2017

Alle Mitarbeiter stehen jeden Tag vor kommunikativen Herausforderungen

(PREGAS/Thomas Sablotny ) Die richtige Kommunikation und der Erfolg eines Betriebs hängen eng zusammen. Im Fokus für Hoteliers und Gastronomen steht hinsichtlich der Unternehmensentwicklung, passende Kommunikationsstrukturen zu schaffen und zu etablieren.

Der Küchenchef neigt zur Lautstärke, der Serviceleiter gibt nur rudimentäre Anweisungen, die jeder für sich selbst auslegt, und der Chef neigt dazu, wesentliche Informationen – wenn überhaupt – nur beiläufig fallen zu lassen. Kurzum: Gute Kommunikation geht anders, und von Kommunikationsstrukturen kann man auch nicht wirklich sprechen.

Leider zeigt die Praxis, dass dies in Hotellerie und Gastronomie nicht unüblich ist. mit zum Teil verheerenden Folgen: Denn wenn die Kommunikation nicht stimmt, wirkt sich dies oftmals auf die Stimmung und die Kooperationsbereitschaft im Team aus. Und das wiederum führt zu schlechteren Ergebnissen. Warum? Ganz einfach: Zum einen weiß kaum jemand so recht, was er wirklich zu tun hat. Werden Neuigkeiten, gerade in Veränderungsprozessen, nicht sauber und transparent weitergeleitet, besitzen nicht alle Mitarbeiter den gleichen notwendigen Wissensstand und können dementsprechend keine Schlüsse für den Transfer auf ihre eigene Arbeit ziehen. Das wiederum verhindert, dass sich eine Veränderung wirklich etablieren kann. Zum anderen sind durch mangelnde oder falsche Kommunikation Konflikte vorprogrammiert. Der brüllende Küchenchef wird eher als Gegner denn als Partner in der Führungsposition wahrgenommen, und er verbreitet mehr Angst als gute Stimmung. Die Folge: steigende Frustration und Krankheitstage bei der Küchenbrigade und eine Übertragung der negativen Stimmung in der Küche auf Kollegen und Gäste.

Daher sind Hoteliers und Gastronomen gefordert, adäquate Strukturen für die Kommunikation von oben nach unten, von unten nach oben und auf gleicher Ebene zu entwickeln. Damit können sie ihren geschäftlichen Erfolg forcieren, indem sie die Problemszenarien, die aus schlechter Kommunikation erwachsen können, ausschalten. Sie stärken dadurch ihre Teams, den Zusammenhalt und die Leistungsbereitschaft. Gute Kommunikation auf allen nur denkbaren Ebenen versetzt jeden einzelnen in die Position, sich viel besser in den Strukturen zurechtzufinden, sich einzubringen und Frage und Probleme offen und wertschätzend zu klären.

Das gilt vom Azubi bis zum Management: Alle Mitarbeiter stehen jeden Tag vor kommunikativen Herausforderungen, die direkt oder indirekt mit ihrem eigenen Commitment zum Betrieb und damit dem Unternehmenserfolg zusammenhängen. Und deshalb müssen sie die Funktionsweisen von Kommunikation im Unternehmen kennen, wissen, mit wem welche Themen besprochen werden, welche Wege sie einhalten müssen und, und, und. Das befähigt sie dazu, richtig und zielgerichtet zu kommunizieren, um ihre Kooperation zu stärken, Unternehmensentwicklungen durch passende Kommunikation besser nachzuvollziehen und nach innen und außen anders aufzutreten. Das stärkt die Akzeptanz von Mitarbeitern und Abteilungen und den Unternehmenserfolg durch eine bessere Motivation, Wahrnehmung und Reichweite aller Beteiligten.

Dass diese Entwicklung kein Selbstläufer ist, versteht sich von selbst. Vielmehr ist es notwendig, die Mitarbeiter gezielt zu einer besseren Kommunikation zu führen, die oben anfängt und sich durch alle Reihen hindurchzieht. Im Fokus steht, Strukturen zu schaffen und zu verankern: durch theoretische und praktische Maßnahmen, durch Einzel- und Gruppengespräche, durch eine gezielte Nachbereitung und dem Dranbleiben, um offene Flanken frühzeitig zu erkennen und anpacken zu können. Dann wird gute Kommunikation zum integralen Bestandteil des Unternehmens.

Bildrechte: Trueffelpix/Fotolia

 
Über den Gastautor:

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Thomas Sablotny ist Inhaber von hoch3 – Klassenfahrten und Gruppenprogramme und Kobon – Team –Training – Incentive und entwickelt für Unternehmen ganz gleich welcher Branche und Größe individuelle Programme mit einem Fokus auf Indoor- und Outdoor-Trainingsprogramme, die dem Motto folgen: „Wir schaffen Erlebnisse mit Ergebnissen.“ Diese Programme führen hoch3 und Kobon sowohl an den eigenen Standorten als auch bei den Auftraggebern sowie an deren Wunschstandorten durch. Thomas Sablotny kooperiert mit Hotels in ganz Deutschland und entwickelt passgenaue Programme für Teambuilding, Teamentwicklung und Stressabbau. Weitere Informationen: www.hochdrei.de und www.kobon.de





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